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Absatzzahlen VW-Pkw: Absatz im September knapp im Plus

| Redakteur: Andreas Wehner

Wie der Automobilhersteller mitteilte, rollten im vergangenen Monat weltweit insgesamt 534.800 Autos zu den Kunden – nur 0,2 Prozent mehr als im September 2013.

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Russland und Südamerika machen Volkswagen Probleme.
Russland und Südamerika machen Volkswagen Probleme.
(Foto: VW)

Volkswagen hat im September erneut kaum mehr Fahrzeuge seiner Kernmarke VW Pkw verkauft als ein Jahr zuvor. Wie der Automobilhersteller am Dienstag (7.10.14) mitteilte, rollten im vergangenen Monat weltweit insgesamt 534.800 Autos zu den Kunden. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem September 2013.

Schon im August verbuchte der Konzern mit seiner Kernmarke ein Plus von lediglich 0,1 Prozent. Die Gründe für das schwache Wachstum sieht VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler vor allem in den Unsicherheiten in Russland sowie der rückläufigen Marktentwicklung in Südamerika.

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Im bisherigen Jahresverlauf liegt VW Pkw bei den Auslieferungen mit drei Prozent im Plus. Von Januar bis September verkaufte der Autobauer nach eigenen Angaben 4,56 Millionen Fahrzeuge. Bislang gleichen die gut laufenden Vertriebsregionen das Minus in den Problemregionen noch mehr als aus, sodass VW weiterhin ein Rekordjahr erwarten dürfte.

„Die Marke Volkswagen Pkw profitierte vor allem von einer guten Entwicklung der Auslieferungen in Westeuropa und weiterhin auch in China, wo wir erstmals nach drei Quartalen über zwei Millionen Verkäufe verzeichneten", sagte Klingler. Mit 2,07 Millionen Einheiten setzte der Konzern in seinem größten Einzelmarkt China 15,3 Prozent mehr Autos ab als in den ersten drei Quartalen 2013. In der gesamten Region Asien-Pazifik betrug das Plus 13,8 Prozent. In Westeuropa lagen die Wolfsburger nach neun Monaten immerhin mit 5,2 Prozent im Plus.

In Zentral- und Osteuropa steht vor allem auch wegen der Ukraine-Krise ein Minus von 8,8 Prozent in der Absatzstatistik. Um 8 Prozent rückläufig waren die VW-Verkäufe in Nordamerika, während der Absatz in Südamerika von Januar bis September um 19,3 Prozent einbrach.

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