Wirtschaft

VW und Ford beschließen Zusammenarbeit

| Autor / Redakteur: dpa / Thomas Günnel

Die Allianz des Autokonzerns VW mit dem US-Rivalen Ford ist nach dpa-Informationen beschlossene Sache. Eines der ersten gemeinsamen Projekte könnte der Pickup Amarok sein.
Die Allianz des Autokonzerns VW mit dem US-Rivalen Ford ist nach dpa-Informationen beschlossene Sache. Eines der ersten gemeinsamen Projekte könnte der Pickup Amarok sein. (Bild: Volkswagen)

Die Allianz des Autokonzerns VW mit dem US-Rivalen Ford ist nach dpa-Informationen beschlossene Sache. Der Volkswagen-Aufsichtsrat habe einer grundsätzlichen Einigung über die geplante Kooperation zugestimmt.

Volkswagen und Ford arbeiten künftig offenbar zusammen: Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag (11. Januar) aus gut informierten Kreisen. Details sollen demnach erst in der kommenden Woche – vermutlich auf der Automesse in Detroit – bekanntgegeben werden. Volkswagen äußerte sich dazu nicht.

VW und Ford planen früheren Angaben zufolge vor allem eine Kooperation beim Bau kleinerer Nutzfahrzeuge, um Kosten zu sparen. Nach Einschätzung von VW-Konzernchef Herbert Diess sind beide Hersteller in dem Segment jeweils zu klein, um eine weltweite Rolle spielen zu können. Zusammen könnten die Autohersteller Ausgaben für Forschung und Entwicklung teilen, auch könnten die Werke besser ausgelastet werden. Eine Kapitalbeteiligung sei aber kein Ziel der Gespräche und auch kein Teil der Überlegungen.

Erstes Projekt Amarok?

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Pickup Amarok eines der ersten gemeinsamen Projekte werden. Zunächst nur eine Option ist demnach eine mögliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung autonom fahrender Autos sowie von Elektroautos oder künftigen Verbrennungsmotoren. Die Ford-Tochter Argo entwickelt Systeme für autonom fahrende Autos. Schon im Dezember war eine grundsätzliche Einigung zum Bau von Transportern bekanntgeworden.

Volkswagen hatte Mitte November angekündigt, seine Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren auf knapp 44 Milliarden Euro aufzustocken.

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