Halbleitermangel VW verlängert Kurzarbeit – auch in Zwickau und Dresden

Autor / Redakteur: dpa / Marie Lücke

Viele Beschäftigte im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg bleiben in Kurzarbeit. Auch die Standorte Zwickau und Dresden sind betroffen.

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VW verlängert die Kurzarbeit in den Werken in Wolfsburg, Zwickau und Dresden bis zum 5. September.
VW verlängert die Kurzarbeit in den Werken in Wolfsburg, Zwickau und Dresden bis zum 5. September.
(Bild: Volkswagen AG)

Die Produktion im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg läuft wegen fehlender Elektronikbauteile eingeschränkt weiter. Die Kurzarbeit wurde bis zum 5. September verlängert, wie ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch (25. August) mitteilte. Es solle auf allen Fertigungslinien nur in einer Schicht produziert werden. Neben dem Stammwerk in Wolfsburg seien auch die Standorte Zwickau und Dresden betroffen. Wie viele Beschäftigte insgesamt davon betroffen seien, konnte der Sprecher nicht sagen.

Grund für den Arbeitsausfall sei die anhaltend angespannte Liefersituation bei Halbleitern. Infolge der Pandemie musste das Unternehmen das Produktionsprogramm schon mehrmals anpassen. Die Halbleiter-Bauteile stecken in zahlreichen Elektroniksystemen. Die Nachfrage aus der Autoindustrie war jahrelang gestiegen, brach dann aber in der Corona-Krise zunächst ein. Die Chipproduzenten fanden neue Abnehmer, etwa aus der IT, Unterhaltungselektronik oder Medizintechnik.

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