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Wirtschaft VW will mit Zukunftspakt 3,7 Milliarden Euro sparen

Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Volkswagen plant mit seinem „Zukunftspakt“ bei der Pkw-Kernmarke rund 3,7 Milliarden Euro zu sparen. Betriebsrat und Unternehmen befinden sich bereits in den Verhandlungen.

Mit dem Zukunftspakt will VW bis zum Jahr 2021 rund 3,7 Milliarden Euro einsparen.
Mit dem Zukunftspakt will VW bis zum Jahr 2021 rund 3,7 Milliarden Euro einsparen.
(Bild: VW)

Volkswagen will mit seinem „Zukunftspakt“ bis Ende 2020 bei der Pkw-Kernmarke rund 3,7 Milliarden Euro Sparvolumen freischaufeln. Teile dieser Zielsumme resultieren bereits aus Ansätzen aus dem 2014 gestarteten Effizienzprogramm, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag (20. Oktober) aus Unternehmenskreisen erfuhr.

Das seinerzeit noch unter dem damaligen Konzern- und Markenchef Martin Winterkorn aufgelegte Effizienzprogramm hatte als Sparziel fünf Milliarden Euro. Dabei geht es um ein jährliches Volumen, das im Vergleich zum Status quo 2014 nach und nach bis 2017 erreicht werden sollte. Damals ging es vor allem um die Struktur des Automobilproduzenten, um einen verbesserten Einkauf und die Reduzierung von Komplexität in der Entwicklung, indem beispielsweise Doppelarbeit vermieden wird. Auch der überbordenden Vielfalt von Bauteilen sagte VW den Kampf an.

Verhandlungen laufen bereits

Die Marke von 3,7 Milliarden Euro aus dem Zukunftspakt, den Betriebsrat und Unternehmen derzeit verhandeln, könne nicht auf die 5 Milliarden aus dem Effizienzprogramm addiert werden, hieß es aus Konzernkreisen. Teils seien die Bereiche nämlich deckungsgleich. Der Zukunftspakt soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.

Mit dem Pakt wollen Betriebsrat und Unternehmen Reformen in der gewinnschwachen Kernmarke VW-Pkw mit Sicherheiten für die Belegschaft unter einen Hut bringen. Dabei geht es um die Aufgaben der Standorte, etwa im VW-Motorenwerk Salzgitter, das wegen der Elektromobilität absehbar Arbeit verliert. Generell soll geklärt werden, wie die Standorte auf Branchentrends wie Digitalisierung und alternative Antriebe reagieren. Es geht um Produkte, Stückzahlen, Investitionen und Belegschaftsstärken. Auch ein Hebel für Jobabbau über Frührente und Altersteilzeit ist Teil der laufenden Gespräche.

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