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Dürr Wachstum in Japan

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die Dürr AG setzt verstärkt auf das Geschäft mit der japanischen Automobilindustrie. Gemeinsam mit dem japanischen Anlagenbauer Parker Engineering wollen die Stuttgarter Lackieranlagen planen, bauen und vertreiben, wie Dürr am Dienstag mitteilte.

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Erste gemeinsame Angebote für den Bau und Umbau von Autolackierereien in Japan haben die beiden Unternehmen bereits abgegeben. Dürr baue bei der Zusammenarbeit auf „enge und langfristig gewachsene Kundenbeziehungen“ seines Partners zu den japanischen Herstellern.

Japan: Bisher 4 Prozent des Umsatzes

Bisher sei der japanische Markt vor allem von einheimischen Lieferanten geprägt. Parker sei auf den Karosserieschutz spezialisiert, Dürr decke das gesamte Lackeiertechnikspektrum ab, teilten das Unternehmen mit. Seinen Umsatz aus dem Geschäft mit japanischen Automobilherstellern hat Dürr in den vergangenen Jahren von 20 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro ausgebaut. Mittlerweile mache das Geschäft etwa vier Prozent des Konzernumsatzes aus. Dürr-Chef Ralf Dieter sagte, er sehe hier noch deutliches Wachstumspotenzial.

Der Anlagenbauer erwirtschaftete 2007 mit rund 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1,5 Milliarden Euro. 85 Prozent der Erlöse machen die Stuttgarter im Geschäft mit der Automobilindustrie.

dpa

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