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Wirtschaft Wachstum in USA und Westeuropa hält an

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) veröffentlichte heute (13.8.14) die Wachstumszahlen der Automobilindustrie. Demnach wuchs der westeuropäische Pkw-Markt um 5 Prozent. In den USA erhöhten sich die Light-Vehicle-Verkäufe um 9 Prozent.

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Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa stieg in den ersten sieben Monaten um gut 5 Prozent auf 7,4 Mio. Neufahrzeuge. Der Neufahrzeugabsatz erreichte in China ein Volumen von gut 10,1 Mio. Einheiten.
Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa stieg in den ersten sieben Monaten um gut 5 Prozent auf 7,4 Mio. Neufahrzeuge. Der Neufahrzeugabsatz erreichte in China ein Volumen von gut 10,1 Mio. Einheiten.
(Foto: Volkswagen)

Der Pkw-Markt in Westeuropa legte im Juli um knapp 5 Prozent auf 1,0 Mio. Einheiten zu. Ein Zuwachs von knapp 7 Prozent unterstrich den stabilen Wachstumstrend in Großbritannien. In Italien erhöhten sich die Neuzulassungen um 5 Prozent, wobei die private Nachfrage um 8 Prozent stieg. Der Pkw-Absatz in Spanien erhöhte sich um 11 Prozent. In Deutschland lagen die Pkw-Neuzulassungen im Juli um knapp 7 Prozent über dem Vorjahr. In Frankreich ging der Neuwagenabsatz um gut 4 Prozent zurück. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass es im Juli einen Arbeitstag weniger gab als im Vorjahr: 2013 fiel der französische Nationalfeiertag (14. Juli) auf einen Sonntag.

Auf den kleineren westeuropäischen Pkw-Märkten gab es erneut deutliche Zuwächse. So stieg die Nachfrage in den bisherigen Krisenländern Irland (+61 Prozent), Portugal (+31 Prozent) und Griechenland (+18 Prozent) deutlich zweistellig. Insgesamt erhöhte sich die Pkw-Nachfrage in Westeuropa in den ersten sieben Monaten um gut 5 Prozent auf 7,4 Mio. Neufahrzeuge.

Die Verkäufe auf dem US-Markt stiegen im Juli um gut 9 Prozent auf über 1,4 Mio. Light-Vehicles (Pkw und Light Trucks), wobei es einen Verkaufstag mehr als im Vorjahresmonat gab. Der Pkw-Absatz erhöhte sich um knapp 5 Prozent auf 670.500 Einheiten. In den ersten sieben Monaten lag er mit knapp 4,6 Mio. Einheiten leicht über dem Vorjahreszeitraum (+1 Prozent). Die Verkäufe von Light-Trucks stiegen im Juli um gut 13 Prozent auf 758.000 Einheiten – und damit zum vierten Mal in diesem Jahr zweistellig. Im bisherigen Jahresverlauf legten sie um gut 9 Prozent auf rund 5 Mio. Neuwagen zu. Insgesamt erhöhte sich bis Juli das Marktvolumen von Light-Vehicles in den USA um rund 5 Prozent auf knapp 9,6 Mio. Einheiten.

China knackt 10-Millionen-Marke

In China wurden im Juli rund 1,3 Mio. Neufahrzeuge verkauft, knapp 11 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten sieben Monaten wurde das Vorjahresergebnis um 14 Prozent übertroffen – der Neufahrzeugabsatz erreichte ein Volumen von gut 10,1 Mio. Einheiten. Damit hat China erstmals bereits nach sieben Monaten die 10-Millionen-Marke bei den Pkw-Neuwagen geknackt.

In Japan gingen die Pkw-Neuzulassungen im Juli um knapp 3 Prozent auf 391.400 Einheiten zurück. In den ersten sieben Monaten hingegen lag die Pkw-Nachfrage mit knapp 3 Mio. Neuwagen noch um 9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Hierin spiegelt sich die Mehrwertsteuererhöhung Anfang April wider, die anfangs zu einem Vorzieheffekt und anschließend zu einem Rückgang der Nachfrage führte. Mit einem Zuwachs von fast 7 Prozent auf 199.400 Einheiten lag der indische Pkw-Markt im Juli bereits im dritten aufeinander folgenden Monat im Plus. Seit Januar 2014 sanken die Neuwagenverkäufe allerdings um 2 Prozent auf knapp 1,5 Mio. Einheiten.

Russland und Brasilien im Minus

Der russische Light-Vehicle-Markt zeigte sich im abgelaufenen Monat deutlich abgekühlt: Mit 180.800 Fahrzeugen lag das Absatzvolumen im Juli um knapp 23 Prozent unter Vorjahresniveau. Im bisherigen Jahresverlauf gingen die Verkäufe von neuen Light Vehicles auf gut 1,4 Mio. Einheiten zurück – das bedeutet ein Minus von fast 10 Prozent. Auf dem Light-Vehicle-Markt in Brasilien zeichnete sich im Juli kaum Besserung ab: Die Neuzulassungen verringerten sich um knapp 14 Prozent auf 280.200 Einheiten. Bis Juli wurden rund 1,9 Mio. Neuwagen angemeldet (-8 Prozent).

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