Bilanz Webasto schreibt erneut rote Zahlen

Von Claus-Peter Köth

Ohne das Dachprojekt Ford Bronco hätte der Zulieferer Webasto im Geschäftsjahr 2021 ein positives Ergebnis erreicht. Die Elektromobilität wird zum zweiten großen Standbein. Eine Prognose für 2022 gibt es nicht.

Der Autozulieferer Webasto musste im vergangenen Jahr erneut einen Verlust hinnehmen.
Der Autozulieferer Webasto musste im vergangenen Jahr erneut einen Verlust hinnehmen.
(Bild: Webasto)

Probleme mit dem Großprojekt Ford Bronco in den USA haben den Autozulieferer Webasto im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gedrückt. Es war bereits das zweite negative Ergebnis in Folge, wie das Unternehmen aus Stockdorf bei München am Dienstag (17. Mai) mitteilte.

Der Umsatz der Webasto Gruppe stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Mitarbeiter wuchs um 1.500. Sie lag 2021 bei 15.710 weltweit. Der Aufbau fand vor allem in den USA, Mexiko, Osteuropa und Südkorea statt.