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VDA Wechsel im VDA-Präsidium

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Nach dem Rückzug Jürgen Geißingers von der Spitze des Schaeffler-Konzerns verliert er auch seinen Posten im VDA-Vorstand. Künftig vertritt Arndt Kirchhoff (Foto) die Interessen der Zulieferer.

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Arndt Kirchhoff ist neuer Vizepräsident des VDA.
Arndt Kirchhoff ist neuer Vizepräsident des VDA.
(Foto: Kirchhoff)

Der Vorstand des Verbands der Automobilindustrie (VDA) hat auf seiner Sitzung am 13. November 2013 Arndt G. Kirchhoff in das Präsidium des VDA gewählt. Laut einer Mitteilung des VDA löst der geschäftsführende Gesellschafter der Kirchhoff Holding GmbH & Co. KG Jürgen Geißinger ab. Dieser hatte mit seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG seine Funktion als Vorsitzender der Herstellergruppe III und VDA-Vizepräsident niedergelegt.

Als neuer VDA-Vizepräsident ist Kirchhoff damit auch neuer Vorsitzender der Herstellergruppe III, in der die Zulieferer der Automobilindustrie und die Produzenten von Ersatzteilen und Zubehör organisiert sind. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Beirates der Herstellergruppe III – und damit zum Nachfolger von Kirchhoff in dieser Funktion – wählte der Vorstand Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Vorstandes der Elring Klinger AG.

Geißinger war seit 2002 VDA-Vorstandsmitglied und seit November 2007 VDA-Vizepräsident. Er habe sich in dieser Zeit „große Verdienste um unsere Verbandsarbeit insgesamt und insbesondere um die Herstellergruppe III erworben“, würdigte VDA-Präsident Matthias Wissmann das Engagement. Die Zulieferer bilden die größte Mitgliedergruppe im VDA. Zuletzt ist ihre Zahl auf 522 gestiegen (Vorjahr: 514). Damit stellen sie inzwischen gut 83 Prozent aller 627 VDA-Mitgliedsunternehmen.

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