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Dürr Weiteres Wachstum bis 2010

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Anlagenbauer Dürr will bis 2010 seinen Umsatz auf 1,7 Milliarden Euro ausbauen und in den nächsten Jahren die Dividende spürbar erhöhen.

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Da eine weitere Ergebnissteigerung geplant sei, werde auch die Dividende in den nächsten Jahren spürbar steigen, kündigte Finanzvorstand Ralph Heuwing an.

Erfolgreiche Sanierung

Der Spezialist für Lackieranlagen und Produktionsanlagen hatte nach Verlusten massiv umstrukturiert und dabei seine Geschäftsbereiche gebündelt sowie sich von Mitarbeitern getrennt. Das über zwei Jahre laufende Restrukturierungsprogramm „Focus“ war 2007 abgeschlossen worden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Dürr das Nettoergebnis von 8,2 Millionen im Vorjahr auf 21,2 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 33,1 Millionen auf 55,7 Millionen Euro und der Umsatz legte um 8,5 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro zu.

Schulden abgebaut

Der Auftragseingang wurde 2007 um 22 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro ausgebaut. Der Auftragsbestand wuchs um 34 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung wurde nach Angaben des Finanzchefs um rund ein Drittel auf 60,7 Millionen Euro reduziert. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 5.650 auf 5.963.

Im laufenden Geschäftsjahr will Dürr vor allem in den Märkten in Osteuropa, Asien, Brasilien und Mexico zulegen und die Verschuldung weiter zurückführen. Größere Zukäufe sind nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden dabei nicht geplant. Der Anlagenbauer ist derzeit mit 47 Standorten in 21 Ländern vertreten.

dpa

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