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Felino cB7 Wenn Rennfahrer Autos bauen

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Ein unheimliches Filmauto, das die Identität des Bösewichts verschleiern soll – so sieht es aus. Und auch beim zweiten Blick bleibt die Marke des cB7 unbekannt.

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Felino cB7: Der kanadische Supersportler soll 2015 auch auf den deutschen Markt kommen.
Felino cB7: Der kanadische Supersportler soll 2015 auch auf den deutschen Markt kommen.
(Foto: Felino)

Wunderschöne Landschaften, Ahornsirup und Justin Bieber – dafür ist Kanada bekannt. Für die Herstellung von Sportwagen eher nicht. Ein Rennauto aus der Provinz soll nun auch diesbezüglich für Aufmerksamkeit rund um den Globus sorgen. Entwickelt wird der Felino cB7 von jemandem, der sich bestens mit hoher Geschwindigkeit auskennt.

Während seiner ganzen Laufbahn träumte der ehemalige kanadische Rennfahrer Antoine Bessette von einem eigenen Sportwagen. Nach über vier Jahren Arbeit wurde nun der erste Prototyp vorgestellt, der bereits 2015 als Serienfahrzeug erhältlich sein soll. Der Zweisitzer aus Karbon und einem leichten Rahmen aus Kohlefaser wiegt nur knapp 1.100 Kilogramm. Aggressiv wirkt seine Optik durch die vielen Lufthutzen, die bulligen Radkästen und den markanten Scheinwerfer. Spiegel hat er nicht, für eine gute Sicht nach hinten gibt es Kameras. Für den Antrieb sorgt ein Achtzylinder-Motor aus der Rennwagen-Version der Chevrolet Corvette, der aus 6,2-Liter-Hubraum 386 kW/525 PS holt. Beim Serienfahrzeug soll je nach Wunsch auch ein Sechs- oder Vierzylinder möglich sein.

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Der Felino cB7 wird laut Hersteller noch ausgiebig getestet, um herauszufinden, welche Technik die beste ist, um den Sportler nicht nur auf Rennstrecken, sondern auch auf Straßen zu bewegen. Für den heimischen Markt plant Besette und seine Firma eine limitierte Serie, später soll der Felino cB7 weltweit erhältlich sein – für unter 100.000 US-Dollar oder rund 73.000 Euro.

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