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BorgWarner Werk in Polen eröffnet

| Redakteur: Thomas Weber

Nur ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist im polnischen Rzeszów die Turboladerproduktion des amerikanischen Zulieferers angelaufen.

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BorgWarner hat sein neues Werk im polnischen Rzeszów eröffnet. In der Produktionsstätte sollen jedes Jahr bis zu 500.000 Turbolader für europäische Automobilhersteller gefertigt werden. Der erste Kunde ist Fiat Powertrain Polska, für den BorgWarner bisher am ungarischen Standort in Oroszlány produziert hat.

Über 100 Mitarbeiter beschäftigt der Zulieferer im 5.500 Quadratmeter großen Werk, das sich im südöstlich von Krakau gelegenen Podkarpackie Science and Technology Park befindet. Durch die Verlagerung der Produktionskapazitäten kann der Zulieferer das Fiat-Werk im südwestpolnischen Bielsko-Biala optimal mit Turboladern für die 1.3-Liter Dieselaggregate bedienen, die in verschiedenen Modellen zum Einsatz kommen.

„Nach der Grundsteinlegung im März 2008 sind wir stolz, dass die Serienproduktion an unserem neuen Standort bereits auf Hochtouren läuft“, sagt Marek Zabielski, Werksleiter von BorgWarner in Rzeszów. „Von der Planung über den Bau der Produktionshallen, der Inbetriebnahme der Maschinen und der Schulung der Mitarbeiter bis hin zur letzten Abnahme benötigten wir weniger als ein Jahr“, so Zabielski.

Bereits im Dezember 2008 hat BorgWarner die ersten Turbolader an Fiat Powertrain Polska ausgeliefert. Kürzlich startete zudem die serienmäßige Herstellung des KP35 Turboladers, der für den Einsatz in den 1,3 Liter Dieselmotoren bei Fiat vorgesehen ist.

Das neue Werk in Rzeszów ist als sogenanntes Green Building konzipiert, in dem der Zulieferer besonders umweltschonend produziert. So kamen beispielsweise Baumaterialien für die Dach- und Wandkonstruktionen zum Einsatz, die den Energieverbrauch des Gebäudes stark senken. Sensorgesteuerte Lichtanlagen sorgen zudem dafür, dass die Beleuchtung nur angeschaltet ist, wenn sich Personen im jeweiligen Raum befinden.

Der Podkarpackie Science and Technology Park zeichnet sich als Produktionsstätte insbesondere wegen seiner günstigen Verkehrslage aus. Mit dem Flughafen Jasionka verfügt der 400 Hektar große Industriepark über logistische Anbindungen sowohl nach West- als auch nach Osteuropa.

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