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Personalie Werner Frey übernimmt Mitsubishi-Führung

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Die Emil-Frey-Gruppe zieht nach der Übernahme von Mitsubishi Deutschland die Zügel an. Mit Werner Frey kommt ein Geschäftsführer, der bereits Importeure erfolgreich entwickelt hat.

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Werner Frey übernimmt die Geschäftsführung von Mitsubishi in Deutschland.
Werner Frey übernimmt die Geschäftsführung von Mitsubishi in Deutschland.
(Foto: Hyundai )

Mitsubishi hat einen neuen Deutschland-Chef. Werner H. Frey habe mit Wirkung zum 3. Februar die Geschäftsführung der MMD Automobile GmbH (MMDA) mit Sitz in Rüsselsheim übernommen, teilte der Importeur am Dienstag mit. In seiner neuen Funktion hat Frey laut Mitteilung das alleinige Vertretungsrecht. Seine Vorgänger, Geschäftsführer Takuro Miki und Finanzchef Shuichi Miki, kehren zur Mitsubishi Motors Corporation (MMC) nach Japan zurück.

Frey ist Mitglied in der Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe Deutschland, die Anfang Dezember den Vertrieb des japanischen Fabrikats übernommen hat, und Direktor der SG Holding. Bereits zwischen 2007 und 2012 hatte er für die Frey-Gruppe die Geschicke von Hyundai in Deutschland gelenkt, bis der Importeur vom koreanischen Hersteller übernommen worden war. Vor seiner Zeit bei Hyundai war der diplomierte Wirtschaftsingenieur zwei Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobile Deutschland AG.

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Seine Karriere in der Automobilindustrie startete Frey 1976 bei der Adam Opel AG und bekleidete bis 2002 verschiedene Positionen innerhalb der GM-Organisation in Europa. 2002 wechselte er zu Hyundai Motor Europe, wo er als Vice President für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Aftersales zuständig war.

Die Situation bei Mitsubishi ist von einem jahrelangen Absatzrückgang gekennzeichnet. Im Jahr 2013 kam das Fabrikat in Deutschland nur noch auf einen Marktanteil von 0,7 Prozent bei rund 21.100 Neuzulassungen – ein Minus von 10,3 Prozent gegenüber 2012. Trotz der schlechten Zahlen sieht Frey laut Mitteilung „hoch motivierte Mitsubishi-Händler“, die zusammen mit dem Know-how der Emil-Frey-Gruppe „der Marke wieder neuen Glanz verleihen“ könnten.

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