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IAA 2011 WHZ vermittelt Rennfeeling

| Redakteur: Bernd Otterbach

Mit drei Themengebieten präsentiert sich die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) auf der IAA. Neben zwei Projekten aus der Kraftfahrzeugtechnik wird ein neuer Fahrsimulators aus der Verkehrssystemtechnik vorgestellt.

Firmen zum Thema

Der Messebesucher kann aus einem von Studenten entwickelten Rennwagen heraus auf dem neuen Fahrsimulator verschiedene Rennstrecken erobern. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den ersten Elektrorennwagen, welcher 2010 vom WHZ Racing Team im Rahmen des Formula-Student-Projektes entwickelt und gebaut wurde. Die Hochschule hat frühzeitig den Trend zur Elektromobilität erkannt und die von den Studenten hervorgebrachte Idee zur Entwicklung eines reinen Elektrorennfahrzeugs von Anfang an unterstützt. Aus dem Team des ersten Elektrorennwagens haben sich vier Personen zusammen gefunden, die derzeit im Rahmen eines Gründerstipendiums an der Hochschule als Startup-Unternehmen aktiv werden.

Eigenes Fahrdynamiksteuergerät

Die künftige Firma Herms Technologies beschäftigt sich mit der Entwicklung von elektrischen Antriebskomponenten. Es gibt bereits Produkte, die erfolgreich im ersten Elektrorennfahrzeug eingesetzt wurden. Dazu zählen ein selbst entwickelter Elektromotor sowie ein eigenes Fahrdynamiksteuergerät. Passend dazu wird neben den eigenen Produkten auch die Entwicklung von elektrischen Antriebskomponenten bis hin zu kompletten Antriebssträngen nach Kundenwünschen angeboten.

Fachzentrums für angewandte Simulation und Visualisierung

Ziel des Aufbaus und der Entwicklung eines „Fachzentrums für angewandte Simulation und Visualisierung“ als fakultätsübergreifende Einrichtung für Lehre und Forschung ist es, der Hochschule mit neuen Ausbildungsinhalten ein Alleinstellungsmerkmal zu geben. Ausgangspunkt und Keimzelle für den notwendigen Entwicklungsprozess sind der Fahrsimulator sowie der Aufbau eines Virtual-Reality-Labors an der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik. Schließlich steigt laut WHZ mit dem wachsenden Anteil des Individualverkehrs auch die Anzahl der Fahrunfälle, welche auf Fehlverhalten der Fahrer zurückzuführen sind. Um potenzielle Unfallstellen bereits im Planungs- und Entwurfsprozess zu erkennen und die Linienführung der Straßen auf das zu erwartende Fahrverhalten besser anpassen zu können, würden virtuelle Fahrten zunehmend erforderlich.

Westsächsische Hochschule Zwickau auf der IAA: Halle 4.0, Stand D24

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