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CO2 Wiedeking will kämpfen

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Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking mahnt in der Diskussion um die Schadstoffreduzierung an, dass sich "die Politiker das Leben sehr leicht machen".

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( Archiv: Vogel Business Media )

Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking mahnt in der Diskussion um die Schadstoffreduzierung an, dass sich "die Politiker das Leben sehr leicht machen". Die Automobilindustrie habe in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, dass die Schadstoffemmission sinkt.

Nicht ohne Grund sei Porsche nach nur vier Jahren mit einer neuen Cayenne-Motorengeneration in den Markt gekommen. Diesen Luxus würden sich nur wenige leisten. Obgleich lediglich 13 Prozent der Emmissionen auf die Autobranche entfalle, werde vor allem diese immer wieder an den Pranger gestellt.

Wiedeking sprach anlässlich der heutigen Porsche Hauptversammlung in Stuttgart von einem "Wirtschaftskrieg in Europa". Es handele sich bei dem Vorstoß aus Brüssel um einen "Angriff gegen alle im Top-Segment", also auch Mercedes-Benz und BMW.

"Der Standort Deutschland ist in Gefahr", erklärt der Porsche-Vorstandsvorsitzende. Die Automobilindustrie werde sich ihrer Verantwortung in dieser Frage nicht entziehen, aber "wir werden darum kämpfen, denn so leicht lassen wir Deutsche uns nicht aus dem europäischen Markt herausdrängen".