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Connectivity-Studie

Automatisiertes Fahren – Die Entwicklung

| Autor/ Redakteur: Berylls / Thomas Günnel

Automatisiertes Fahren: Keine Innovation in der Geschichte des Automobils hatte so umfassenden Auswirkungen auf die individuelle Mobilität. Die Managementberatung Berylls hat jetzt in der Studie „Connectivity Compass 2014“ diese Entwicklung betrachtet.

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Das automatisierte Fahren hat umfassenden Auswirkungen auf die individuelle Mobilität. Die Managementberatung Berylls hat jetzt eine Studie zu dieser Entwicklung veröffentlicht.
Das automatisierte Fahren hat umfassenden Auswirkungen auf die individuelle Mobilität. Die Managementberatung Berylls hat jetzt eine Studie zu dieser Entwicklung veröffentlicht.
( Foto: Volvo )

Signifikante Veränderungen bringt das autonome Fahren auch für alle an der automobilen Wertschöpfungskette Beteiligten mit sich: von Automobilzulieferern über Automobilhersteller, -versicherer bis hin zu Infrastrukturbetreibern und Service-Anbietern. Firmen wie Google, Apple oder Samsung, die schon heute konkrete Schritte in Richtung dem vernetzten Fahrzeug oder gar dem vollautomatisierten oder autonomen Fahrzeug unternehmen, sind die „Große Unbekannte“. Während die heutigen Fahrerassistenzsysteme den Einstieg schaffen, wird vollautomatisiertes Fahren erst in fünf bis zehn Jahren zur Realität – mit Blick auf 2035 erreichen hochautomatisierte, vollautomatisierte und autonome Fahrzeuge jedoch bereits einen Marktanteil von etwa 20 Prozent.

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Neue Zeitrechnung für individuelle Mobilität

Mit der zunehmenden Vernetzung wird auch das Automobil mehr und mehr zum Kommunikationsraum. Künftig gehen wir in vollautomatisierten oder autonomen Fahrzeugen unserer Arbeit nach, kommunizieren mit anderen oder spannen einfach nur aus. Zugleich ist das automatisierte Fahren auch ein unfallfreies – oder zumindest weitestgehend unfallfreies – Fahren: Autopiloten können künftig mit jeder Gefahrensituation unfallvermeidend umgehen. Sie sind dem menschlichen Erfassungs- und Reaktionsvermögen weit überlegen und verhindern Verkehrsunfälle beziehungsweise reduzieren im Fall der Fälle die Unfallschwere und -folgen deutlich. Automatisiertes Fahren leistet zudem einen Beitrag zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, indem Fahr- und Betriebsstrategien besser an Umgebungsbedingungen angepasst werden können. Nebenbei wird auch weniger öffentlicher Straßenraum genutzt, wenn vollautomatisierte Fahrzeuge in geringerem Abstand fahren. Darüber hinaus wird Car Sharing attraktiver, wenn der Kunde quasi „auf Fingertip“ – Stihwort: „Mobility on Demand“ – sich ein autonomes Fahrzeug bestellt, sich damit chauffieren lässt und danach das Fahrzeug eigenständig weiterfährt oder parkt.

Automatisiertes Fahren für 3.000 Euro

Über den Erfolg oder Misserfolg einer solch bahnbrechenden neuen Technologie entscheidet schlussendlich der Kunde. Einzelne hochautomatisierte Fahrfunktionen werden in wenigen Jahren im Luxus- und im Premium-Segment zu Preisen zwischen 2.000 und 3.000 Euro zu kaufen zu sein. Vollautomatisiertes Fahren erfordert einen Aufpreis in einer Größenordnung von geschätzten 5.000 bis 8.000 Euro, wenn solche Systeme in etwa zehn Jahren auf den Markt kommen. Für eine breitere Markt- und Kundenakzeptanz ist dann aber eher von Aufpreisen von maximal 3.000 Euro auszugehen.

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