Konsolidierung im FPGA-Markt Xilinx integriert C++-Werkzeuge von Silexica

Redakteur: Sven Prawitz

Xilinx ist weiter auf Einkaufstour: Diesmal schnappt sich das Unternehmen die talentierten Entwickler eines deutschen Start-ups.

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Einstiegshilfe: Mit seinen adaptiven Computing-Systemen will Xilinx den industrieweiten Trend hin zu heterogenen Rechenplattformen unterstützen.
Einstiegshilfe: Mit seinen adaptiven Computing-Systemen will Xilinx den industrieweiten Trend hin zu heterogenen Rechenplattformen unterstützen.
(Bild: Xilinx)

Konsolidierung in der Branche für programmierbare Logikbausteine und adaptives Computing: Marktführer Xilinx übernimmt Silexica. Letzteres ist ein 2014 aus der RWTH Aachen hervorgegangenes Start-up um die Gründer Johannes Emigholz, Maximilian Odendahl, Weihua Sheng, das mit seinen C-/C++-Programmier- und Analyse-Werkzeugen schnell weltweit erfolgreich geworden ist. Finanzielle Details und die Bedingungen der Transaktion werden nicht bekannt gegeben.

Die Tool Suite von Silexica erleichtert Entwicklern das Erstellen von Applikationen auf FPGAs und auf Adaptive SoCs (System-on-a-Chip). Xilinx gibt an, die Silexica-Werkzeuge in seine Vitis Unified Software Plattform integrieren zu wollen. Diese ist darauf ausgelegt, Softwareentwicklern, die bisher wenig Erfahrung mit hardwarenaher Programmierung haben, das Erstellen von Applikationen deutlich zu erleichtern.

Mit derselben Zielsetzung hatte Xilinx Ende vergangenen Jahres bereits das Unternehmen Falcon Computing übernommen. Falcon hatte sich auf das Optimieren von High-Level-Synthese-(HLS-)Compiler für die Hardware-Beschleunigung von Software-Anwendungen spezialisiert.

Über Silexica

Nach sechs Jahren akademischer Forschung wurde Silexica im Jahr 2014 aus der RWTH Aachen ausgegründet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Köln und verfügt über Niederlassungen im Silicon Valley und in Japan. Silexica unterstützt Unternehmen in den Bereichen Automotive, Robotik, drahtlose Kommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Finanzindustrie und hat 28 Millionen US-Dollar von internationalen Investoren erhalten.

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