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Griwe Xplorer dokumentiert sämtliche Schweißnähte

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Der Automobilzulieferer Griwe setzt am Produktionsstandort Westerburg beim Lichtbogenschweißen die Software Xplorer von Fronius ein. Das Produkt erkennt nach Angaben von Griwe per

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Der Automobilzulieferer Griwe setzt am Produktionsstandort Westerburg beim Lichtbogenschweißen die Software Xplorer von Fronius ein. Das Produkt erkennt nach Angaben von Griwe per Datenanalyse sofort etwaige Fertigungsfehler und verbessert so den Produktionsprozess. Ferner dokumentiert die Software während der Fertigung sämtliche Schweißnahtdaten und gewährleistet so eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Seit über zwei Jahren läuft Xplorer nun reklamationsfrei.

Als Anwender von Fronius-Schweißsystemen steht Griwe das Produkt kostenlos zur Verfügung. In einer Arbeitsstation, die aus drei Schweißzellen besteht, fertigt Griwe beispielsweise Stoßstangen für BMW, Ford, Opel und Volkswagen. Je nach Variante fügen die Roboter 13 oder 14 Einzelteile mit bis zu 80 Schweißnähten zu einem Teil zusammen.

Kommt es zu Produktionsumstellungen, bietet die Schweißmanagement-Software schnelle Hilfe. So lassen sich sämtliche Parameter über das Programm einstellen und bereits gespeicherte Profile automatisch vom Server hochladen. Die dann noch notwendigen „Umbauarbeiten“ sind laut Schweißfachingenieur André Roßbach meist mit wenigen Mausklicks vollzogen.

Bei Griwe dokumentiert Xplorer die Daten jeder Naht im 0,1-Sekunden-Takt. Überschreiten die Werte die vorgegebenen Toleranzen, erhält der Anwender eine Fehlermeldung. In regelmäßigen Abständen werden die Daten der abgearbeiteten Schweißjobs auf dem Server gesichert und für künftige Auswertungen archiviert.

So kann André Roßbach vom Schreibtisch aus die Daten analysieren und Rückschlüsse auf die Produktion ziehen. Außerdem lässt sich im Falle einer Reklamation genau nachvollziehen, wann und wie ein Produkt hergestellt wurde.

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