Karriere ZF auf dem Weg in die „Ausbildung 4.0“

Redakteur: Jens Scheiner

ZF modernisiert im Rahmen des Projekts „Ausbildung 4.0“ die Arbeitsplätze seiner Standorte. Außerdem führt der Zulieferer dabei die Auszubildenden sukzessive an die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 heran.

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An speziellen Lerninseln lernen die Auszubildenden am ZF-Standort Friedrichshafen den Umgang mit Industrierobotern.
An speziellen Lerninseln lernen die Auszubildenden am ZF-Standort Friedrichshafen den Umgang mit Industrierobotern.
(Bild: ZF)

ZF führt seine Auszubildenden im Rahmen des Projekts „Ausbildung 4.0“ künftig in einem technologisch und methodisch modernisierten Umfeld an ihre Aufgaben. Dafür investiert der Zulieferer etwa in Datenbrillen, die für Industriemechaniker künftig zum selbstverständlichen Werkzeug werden, und in Tablets, die an unterschiedlichen Standorten schon länger in der mobilen Instandhaltung im Einsatz sind. Außerdem können Elektroniker und Mechatroniker Programmiersprachen an Industrieroboter erproben. Zukünftig sollen Auszubildende auch das Thema Augmented Reality kennenlernen.

Neu eingerichtete Lerninseln dienen als Schnittstelle zwischen der Welt der Ausbildung und der Arbeitsrealität. Unter Live-Bedingungen, aber unter Aufsicht, arbeiten Azubis hier in Teams in unmittelbarer Nähe zur Produktion. Dafür machen sich deutschlandweit gut 90 Ausbilder in Schulungen mit den neuen Methoden und Werkzeugen vertraut.

Bei ZF werden in den nächsten Jahren Zerspanungs- oder Industriemechaniker gebraucht. Vor allem aber elektronische und IT-Berufe gewinnen beim Zulieferer an Bedeutung. So werden zum Beispiel am Standort Friedrichshafen ab dem Ausbildungsjahr 2018 erstmals vier Fachinformatiker ausgebildet, die Zahl der Elektroniker für Automatisierungstechnik steigt von sechs auf acht.

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