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Automobilzulieferer ZF darf Wabco unter Auflagen übernehmen

| Autor/ Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Die US-Behörden haben der Übernahme von Wabco durch den deutschen Automobilzulieferer ZF zugestimmt. Der Amerikanische Bremsenhersteller muss sich davor allerdings von einem Tochterunternehmen trennen.

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Der Automobilzulieferer ZF hat grünes Licht für die Übernahme des amerikanischen Bremsenherstellers bekommen.
Der Automobilzulieferer ZF hat grünes Licht für die Übernahme des amerikanischen Bremsenherstellers bekommen.
(Bild: ZF)

Im März hatte der Aufsichtsrat von ZF und das Board of Directors von Wabco der geplanten Übernahme bereits zugestimmt. Im Juni gaben dann die Aktionäre von Wabco grünes Licht für die Akquisition. Nun haben auch die US-Wettbewerbsprüfer die milliardenschwere Übernahme des Bremsenherstellers Wabco durch den deutschen Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen genehmigt. Allerdings erfolgt die Zustimmung nur unter der Bedingung, dass Wabco vorher einen wesentlichen Konzernteil veräußert. Das teilte das US-Justizministerium am Donnerstag (23. Januar) in Washington mit. Bereits vorher hatte die EU-Kommission ihre Erlaubnis für die Übernahme gegeben.

Wabco muss R.H. Sheppard verkaufen

Um grünes Licht von der Kartellaufsicht zu erhalten, müsse Wabco sich von der 2017 erst übernommenen Tochter R. H. Sheppard trennen. Bei dem Unternehmen handele es sich neben ZF um den einzigen Hersteller von Lenkungskomponenten für große Nutzfahrzeuge in Nordamerika, so dass ein Zusammenschluss den Wettbewerb hier ausschalten würde.

ZF mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee hatte im vergangenen Jahr bekannt gegeben, Wabco für gut 6,2 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Der Zulieferer vom Bodensee würde sich damit Kompetenzen für Nutzfahrzeug-Bremssysteme sichern, die er für das automatisierte Fahren dringend braucht und bisher selbst nicht hat.

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