M&A Investoren meiden Zuliefererindustrie

Von Claus-Peter Köth

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Die Anzahl der Übernahmen im Zulieferersektor ist massiv gesunken. Dass es keine zahlungswilligen Investoren gibt, liegt laut „Handelsblatt“ vor allem an den Autobauern.

ZF will die Passive Sicherheitstechnik ausgliedern, um die Marktposition der Division mit Hilfe externer Investoren auszubauen. Doch deren Interesse an Automobilzulieferern ist gerade sehr überschaubar.
ZF will die Passive Sicherheitstechnik ausgliedern, um die Marktposition der Division mit Hilfe externer Investoren auszubauen. Doch deren Interesse an Automobilzulieferern ist gerade sehr überschaubar.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

Der Markt für Übernahmen und Verkäufe von Zulieferern oder Zulieferersparten ist so gut wie tot. Es gebe keine vernünftigen Transaktionen mehr. Selbst Zulieferer mit einem gesunden Geschäft fänden keine Käufer mehr, zitiert das „Handelsblatt“ Experten aus Finanzkreisen. Das Transaktionsvolumen habe sich mehr als halbiert, von knapp 29 Milliarden auf weniger als 13 Milliarden US-Dollar, schreibt die Wirtschaftszeitung.

Wie kaputt der Markt sei, zeige unter anderem der kürzlich in die Insolvenz gerutschte Zulieferer Borgers. Die Autobauer hätten dem potenziellen Käufer eine Preis- und Volumengarantie für zwei Jahre geboten. Dennoch machte der Borgers-Interessent einen Rückzieher. Der Grund: das schwierige Verhältnis zu den OEMs.

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