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ZF entwickelt neue Assistenzsysteme

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Die Unfallstatistik belegt: Autos werden immer sicherer. Doch es gibt noch etliche Gefahrenherde, die von der Technik derzeit nicht beherrscht werden. Zweien hat jetzt ZF den Kampf angesagt.

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Künftig sollen Autos auch beim Abbiegen Fußgängerkollisionen automatisch verhindern.
Künftig sollen Autos auch beim Abbiegen Fußgängerkollisionen automatisch verhindern.
(Bild: ZF)

Der Reigen an Assistenzsystemen ist in modernen Fahrzeugen schon breit gefächert und vielseitig talentiert. Doch noch immer sehen Entwickler Optimierungspotenzial, wie etwa der Zulieferer ZF, der zwei weitere Helferlein in Aussicht stellt, die künftig einige klassische Gefahrenpotenziale entschärfen könnten.

Um die Ecken blicken sollen Autos in Zukunft mit einem automatischen Notbremsassistenten fürs Abbiegen. Diese Funktionalität wird laut ZF ab 2020 in den Anforderungskatalog von EuroNCAP aufgenommen. Bei diesem System lässt ZF zwei Fronteckradare und eine Frontkamera mit dem Bremssystem kooperieren. Kamera- und Radarsignale können beim Abbiegen kreuzende Fußgänger ausmachen, was bei Kollisionsgefahr eine Notbremsung bis zum Stillstand auslöst.

Eine weitere Assistenzfunktion bietet der „Automated Collision Avoidance“ ACA, der Auffahrunfälle an Stauenden vermeiden soll. Wie ein typischer Kollisionsverhinderer kann dieses System Kollisionsgefahren erkennen und reagieren, sofern der Fahrer dies nicht tut. Das System setzt auf eine Frontkamera und ein Frontradar und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h unterstützen. Zusätzlich zur reinen Notbremsung ist es außerdem in der Lage, automatisch auf eine freie Spur auszuweichen, sollte der Platz auf der aktuellen Fahrbahn nicht mehr ausreichen.

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