Wirtschaft ZF eröffnet indisches Technologiezentrum

Redakteur: Christian Otto

ZF Friedrichshafen hat in Indien ein Technologiezentrum eröffnet und bündelt dort die Entwicklung von Elektronik- und Softwarelösungen. Der Zulieferer sieht unter anderem den großen Talentpool des Landes als Standortvorteil.

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ZF-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Sommer bei der Eröffnung des „India Technology Center“ in Hyderabad.
ZF-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Sommer bei der Eröffnung des „India Technology Center“ in Hyderabad.
(Bild: Shona Studios)

Die ZF Friedrichshafen AG hat gestern (2. März) ihr Technologiezentrum in Indien eröffnet. Der Schwerpunkt des India Technology Center (ITC) soll auf der Entwicklung von Elektronik- und Softwarelösungen für automobile und industrielle Anwendungen liegen. Damit stärkt ZF laut eigener Angaben das eigene globale Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk und baut gleichzeitig die lokale Produktentwicklung in Indien aus.

Ein halbes Jahr Bauzeit

„ZF wächst in vielen Regionen erheblich, und das gilt insbesondere für Indien. Daher freuen wir uns, ab sofort Teil der als Innovationszentrum bekannten Unternehmenslandschaft in Hyderabad zu sein“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer bei der Eröffnung. Zudem freute er sich über die schnelle Indienststellung des Zentrums, denn ZF hatte den Bau des ITC erst im September 2016 angekündigt. Über die nächsten fünf Jahre planen die Friedrichshafener Investitionen von 15 Millionen Euro in den Standort. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt 2.500 Ingenieure im ITC arbeiten. Die Aktivitäten des Technologiezentrums konzentrieren sich in Zusammenarbeit mit den globalen Entwicklungsteams hauptsächlich auf Elektronik- und Softwareinnovationen. Gleichzeitig stärkt das ITC auch die lokale Forschung und Produktentwicklung. ZF setzt dabei laut Unternehmensangaben gezielt auf den großen Talentpool des Landes, um sein Portfolio an intelligenten mechanischen Systemen weiterzuentwickeln.

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