IAA ZF sieht Zukunft für Plug-in-Hybride „weit über 2030 hinaus“

Autor / Redakteur: dpa / Marie Lücke

Der Autozulieferer spricht den Plug-in-Hybriden angesichts des Auftragsbestandes noch für lange Zeit eine wichtige Rolle zu. Allerdings nur, wenn die Reichweite steigt.

Am Montag sagte ZF-Chef Wolf-Henning Scheider auf der IAA in München, angesichts des eigenen Auftragsbestandes sehe er eine noch nie größer gewesene Bereitschaft in der Gesellschaft, das eigene Mobilitätsverhalten anzupassen.
Am Montag sagte ZF-Chef Wolf-Henning Scheider auf der IAA in München, angesichts des eigenen Auftragsbestandes sehe er eine noch nie größer gewesene Bereitschaft in der Gesellschaft, das eigene Mobilitätsverhalten anzupassen.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

ZF sieht für Plug-in-Hybride eine Zukunft bis weit ins kommende Jahrzehnt. Aufgrund des eigenen Auftragsbestands gehe er davon aus, dass die Fahrzeuge „weit über 2030 hinaus in vielen Teilen der Welt eine wichtige Rolle bei der Elektrifizierung der individuellen Mobilität“ spielen werden, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider am Montag auf der Automesse IAA Mobility in München. Dabei geht er allerdings von größeren rein elektrischen Reichweiten von mehr als 100 Kilometern aus.

Insgesamt sieht Scheider einen „Schub in der Gesellschaft“. Die Bereitschaft, das eigene Mobilitätsverhalten anzupassen, sei nie größer gewesen als jetzt.

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