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Mobilitätsdienstleistungen ZF und BlaBlaCar kooperieren

| Redakteur: Christian Otto

Der Zulieferer ZF hat eine eigenen Denkfabrik, die die Mobilitäts-App „uflip“ anbietet und ab sofort die Mitfahr-Plattform „BlaBlaCar “ integriert. So lassen sich Mitfahrmöglichkeiten organisieren – der öffentliche Nahverkehr und die Parkplatzsuche sind ebenfalls Bestandteile.

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Die ZF-App
Die ZF-App "uflip" unterstützt nun mit ihren Funktionalitäten die Mitfahrzentrale BlaBlaCar.
(Foto: ZF)

Die weltweit größte Mitfahr-Community BlaBlaCar und die ZF Friedrichshafen AG arbeiten künftig zusammen. Nutzer der von ZF entwickelten Mobilitäts-App „uflip“ sollen dadurch einen transparenten Überblick über die Mitfahr-Angebote auf BlaBlaCar erhalten und können in wenigen Klicks freie Sitzplätze anbieten und nutzen.

Die ZF-Anwendungssoftware greift unter anderem auf Systeme und Dienste von weiteren etablierten Kooperationspartnern zurück. So können Fahrer mithilfe der Ridesharing-Funktion zum Beispiel spontan entscheiden, andere Pendler oder Reisende mitzunehmen. Ein weiteres Feature von „uflip“ ist die Parkplatzsuche für den Fall, dass sich der Nutzer kurzfristig doch für eine Fahrt mit dem eigenen Pkw entscheidet. Dabei werden neben Daten aus Parkhäusern zusätzlich Informationen aus der „uflip“-Community eingesetzt. Eine Merk-Funktion führt die Anwender bei Bedarf direkt zum Parkplatz zurück. Neu ist die Selektionsmöglichkeit, die auch Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos angezeigt.

Neue Geschäftsfelder für ZF

„Und wenn der Nutzer sich gänzlich für einen anderen Verkehrsträger entscheidet, kann er über „uflip“ auch noch Nahverkehrs-Verbindungen in ganz Deutschland abrufen“, sagt Malgorzata Wiklinska, Leiterin der ZF-Denkfabrik. Ihre in der Konzernzentrale in Friedrichshafen angesiedelte Abteilung beschäftigt sich mit allen Fragestellungen rund um die Mobilität der Zukunft. Ziel sei es laut Unternehmen, für ZF neue Geschäftsfelder zu erschließen und dazu passende Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Vor allem ländlich geprägte, aber dennoch verkehrsmäßig stark belastete Regionen konnten demnach dank der ZF-App bereits wesentlich besser an Metropolen und andere Ballungszentren angebunden werden. „Die Kooperation mit BlaBlaCar ermöglicht jetzt auch Langstrecken-Verbindungen in unser Angebot zu integrieren“, betont Wiklinska. So können Fahrer mit Hilfe der ZF-Mobilitäts-App Fahrten beziehungsweise freie Sitzplätze anbieten. „Mitfahrer erhalten zudem einen Überblick über die Fahrtangebote auf unserer Plattform und die Preise für einen Sitzplatz“, ergänzt Olivier Bremer, General Manager von BlaBlaCar Deutschland.

BlaBlaCar ist mit über 25 Millionen Mitgliedern die weltweit größte Mitfahr-App für Langstrecken. Pro Quartal vertrauen global zehn Millionen Reisende BlaBlaCar bei der Organisation ihres Pkw-Trips und teilen sich dadurch die Fahrtkosten. In Deutschland vermittelt BlaBlaCar seit April 2013 Fahrer und Mitfahrer.

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