Standortverlegung ZF zieht Ahrweiler um

Quelle: dpa/jr

Mitte Juli vergangenen Jahres traf eine Flutkatastrophe das Ahrtal. Auch das dortige ZF-Werk wurde schwer beschädigt. Das verlegt der Zulieferer nun – es bleibt aber in der Region.

(Bild: ZF)

Der Autozulieferer ZF wird nach der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr seine Produktionsstätte innerhalb des Landkreises Ahrweiler im Norden von Rheinland-Pfalz verlegen. Der Umzug vom stark beschädigten Werk in Bad Neuenahr-Ahrweiler in einen Neubau im Industriegebiet Brohltal bei Niederzissen werde im Jahr 2024 erfolgen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Betroffen sind rund 280 Beschäftigte.

Nach früheren Unternehmensangaben hatte bei der Flut in dem Werk dicht an der Ahr das Wasser zwei bis drei Meter hoch gestanden. Die Überschwemmungslinie einer neuen Risikokarte des Landes Rheinland-Pfalz laufe mitten durch das alte Werk.

Keine Gefahr für die Arbeitsplätze

Bereits bei der Ankündigung, den betroffenen Standort in ein nicht flutgefährdetes Gebiet verlegen zu wollen, hatte das Unternehmen den Fortbestand der Arbeitsplätze zugesichert. Danach habe ZF alle Optionen eingehend geprüft.

Die wesentlichen Kriterien bei der Entscheidungsfindung seien die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, die Möglichkeit zur zeitnahen Umsetzung des Baus sowie die Nähe zum heutigen Werk gewesen.

Die Fertigung in Ahrweiler besteht seit dem Jahr 1963. ZF produziert dort derzeit Ventile für elektronisch gesteuerte Stoßdämpfer.

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