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EDAG Zivile Schutzsparte geht an KMW

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Entwicklungsdienstleister EDAG hat den Produktionsbereich für zivile Fahrzeugpanzerungen an den Spezialisten für hochgeschützte Rad- und Kettenfahrzeuge Krauss-Maffei Wegmann (KMW) verkauft.

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Eine entsprechende Vereinbarung hätten beide Unternehmen miteinander getroffen, teilte EDAG am Montag mit. „Die Ergänzung unserer vielzähligen Schutzaktivitäten um die EDAG-Schutzsparte ist ein logischer Schritt und mit Blick auf den mexikanischen Standort eine konsequente Fortsetzung unserer Mittel- und Südamerikastrategie.“ erklärte Frank Haun, Vorsitzender der KMW-Geschäftsführung.

EDAG-Schutzsparte

Die EDAG-Schutzsparte entwickelt und realisiert ballistische Schutzsysteme zur Integration in Fahrzeuge weltweit. Sie sei in diesem zivilen Segment führend, so das Fuldaer Unternehmen weiter. Das Portfolio erstreckt sich von der Konzeption und Integrationsentwicklung von Fahrzeug-Schutzfunktionen bis zur Produktion ballistischer Schutzmodule sowie Schutz-Kits und Fahrzeugaufbauten für Fahrzeugserien.

Die EDAG fertigt ihre Schutzsysteme an Standorten in Ingolstadt und in Mexiko. An beiden Orten will KMW künftig diese Aktivitäten übernehmen und fortführen. EDAG plant, sich in diesem Marktumfeld auf Engineering-Dienstleistungen zu konzentrieren und weiterhin eng mit Krauss-Maffei Wegmann zusammenzuarbeiten.

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