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Zulieferer ZKW treibt Wachstum voran

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Wieselburger Lichtsysteme-Hersteller expandiert weiter. Die Werkserweiterung am Stammsitz in Wieselburg wird nun umgesetzt, während die Errichtung von zwei neuen Hallen am Standort Vratimov in Tschechien bereits abgeschlossen ist.

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Die neue Niederlassung in Silao/Mexiko steht vor der Fertigstellung.
Die neue Niederlassung in Silao/Mexiko steht vor der Fertigstellung.
(Foto: ZKW)

Wie das Unternehmen mitteilte geht der Ausbau im chinesischen ZKW-Werk in Dalian in die zweite Phase, bis Jahresende soll hier die Betriebsfläche verdoppelt werden. Der Neubau der Niederlassung in Silao/Mexiko liegt bereits in den Endzügen und soll noch in diesem Jahr bezugsfertig sein. Die laufenden Investitionen sieht ZKW-CEO Hubert Schuhleitner als Absicherung der Standorte und des Wachstums, denn die Anforderungen der Kunden und der Kostendruck nehmen deutlich zu. „Hervorragende Absatzzahlen und Gewinne der Automobilindustrie haben den Zulieferern gute Erfolge beschert. Am Wieselburger Standort stagnieren zurzeit die Umsätze aufgrund von Produktausläufen und dem Umbau auf neue Serienaufträge, wobei an anderen Standorten die Lieferabrufe massiv steigen und dies teilweise zu Personalengpässen führt. Der enorme Kostendruck und die hohen Investitionen erfordern konsequente Maßnahmen. Wir haben daher ein Kostenmanagementprogramm aufgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit und weitere Entwicklung der ZKW Group zu sichern“, erklärt Schuhleitner.

800 Millionen Euro Umsatzziel für 2015

In den vergangenen Jahren konnte sich ZKW mit LED- oder Laser-Scheinwerfern für Oberklasse-Fahrzeuge eine führende Stellung auf dem Markt erarbeiten. Um diese Marktposition auch in Zukunft zu erhalten, treibt das Unternehmen die Standortsicherung und Konsolidierung konsequent voran. Mit dem weiteren Ausbau der Kapazitäten am Wieselburger Firmensitz und in den weltweiten Niederlassungen soll ein Umsatzziel für 2015 von über 800 Millionen Euro erreicht werden. Ebenso ist eine Aufstockung des Personalstands auf über 5.000 Beschäftigte weltweit geplant.

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