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Dürr Zulieferer baut bisher größte Lackieranlage in Indien

| Redakteur: Michael Ziegler

Für die Ford Motor Company baut Dürr am Standort Sanand in der Provinz Gujarat die bislang größte Lackieranlage in Indien. Im Jahr 2014 soll der Paintshop seinen Betrieb aufnehmen.

Das Rotationstauchverfahren „RoDip“ von Dürr.
Das Rotationstauchverfahren „RoDip“ von Dürr.
(Dürr)

Der Lieferumfang von Dürr beinhaltet neben der Applikations-, Anlagen- und Automatisierungstechnik auch die Fördertechnik und die Abluftreinigung. In Vorbehandlung und KTL kommt das Rotationstauchverfahren „RoDip M“ zum Einsatz. Die Drehbewegung der Karosserie im RoDip-Becken stellt eine gleichmäßige Reinigung und Beschichtung sicher. Die RoDip-Technik soll laut Dürr bestmöglichen Korrosionsschutz und zudem ein platz- und materialsparendes Anlagenlayout bieten, da auf Ein- und Auslaufschrägen beim Tauchbecken verzichtet werden kann.

Ford wird den Betrieb in der Lackiererei in Sanand, die bereits Ende 2011 bei Dürr beauftragt wurde, bei der Inbetriebnahme 2014 mit einer Produktion von 240.000 Personenwagen im Jahr starten.

Das Verfahren

In den Durchlauftrocknern für die kathodische Tauchlackierung und den Decklack kommt die Abluftreinigung Ecopure TAR zum Einsatz. Dabei wird die Prozessabluft durch Verbrennung abgereinigt. Durch nachgeschaltete Wärmerückgewinnungssysteme wird die Restwärme aus der gereinigten Abluft wieder dem Produktionsprozess zugeführt.

Der Auftrag von Basis- und Klarlack für die Außenhaut erfolgt vollautomatisch mit 32 Lackierrobotern des Typs Ecopaint Robot RP L033 in zwei Lackierlinien. Alle Roboter sind mit dem Hochgeschwindigkeits-Rotationszerstäuber EcoBell2 ausgestattet. Für die Karosseriereinigung vor der Lackierung sorgt die Reinigungsanlage Ecopaint Clean. Darüber hinaus werden für die Applikation des Unterbodenschutzes und der Rocker Panels acht Roboter des Typs Ecopaint RS 16 eingesetzt.

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