Suchen

Grammer Zuversichtlich in die Zukunft

| Redakteur: Thomas Weber

Der Zulieferer aus Amberg liegt mit seinen im vergangenen Jahr eingeleiteten Initiativen zur Umsatz- und Ertragssteigerung im Plan.

Firmen zum Thema

Grammer ist zuversichtlich, die für die Jahre 2008 und 2009 in Aussicht gestellten Ziele zu erreichen. Das Amberger Unternehmen setzt dabei weiterhin auf profitables Wachstum aus eigener Kraft. Das Interesse neuer Aktionäre an der Grammer AG belegt nach Ansicht des Vorstands die Attraktivität des Unternehmens und der Aktie. Zu Spekulationen über eine mögliche Mehrheitsbeteiligung der österreichischen Polytec Group will sich das Unternehmen derzeit nicht äußern. „Auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen ergibt sich mit Blick auf die von Polytec angeführten Absichten oder strategischen Vorteile kein klares Bild“, so Grammer.

Dr. Rolf-Dieter Kempis, Vorsitzender des Vorstands, sagte: „Unser in der zweiten Jahreshälfte 2007 aufgelegtes Optimierungsprogramm im operativen Geschäft macht gute Fortschritte. Wir haben damit die Grundlagen für eine höhere Profitabilität und verbesserte Wachstumschancen gelegt. Wir sind daher überzeugt, mit unserer eingeschlagenen Strategie Wert für unsere Aktionäre zu schaffen.“

Erste Stufe abgeschlossen

Nach der Ankündigung eines geplanten Abbaus von bis zu 700 Arbeitsplätzen Ende Oktober 2007 hat Grammer mittlerweile in der ersten Stufe des Restrukturierungsprogramms an den internationalen Standorten 630 Stellen ausgemacht, die entfallen werden. Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, in der zweiten Stufe weitere 150 Arbeitsplätze durch Verschlankung der Organisation einzusparen. Dabei seien zunächst keine betriebsbedingten Kündigungen bei der Grammer AG vorgesehen. In der Produktion hat Grammer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung umgesetzt, im Einkauf realisierte das Unternehmen Einsparungen bei den Materialkosten.

Über die bereits mitgeteilten Einsparungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro hinaus erwartet Grammer durch den zusätzlichen Stellenabbau nun weitere Einsparungen in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro.

Umsatzziel früher erreichbar

Die Restrukturierungsfortschritte belegten den Erfolg der auf profitables Wachstum ausgerichteten Strategie des Amberger Unternehmens. Grammer bestätigt daher das Ziel, im Geschäftsjahr 2008 trotz der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht zu steigern. Der ursprünglich für 2009 geplante Sprung auf einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro könnte aus heutiger Sicht bereits 2008 erreicht werden, teilt Grammer mit.

(ID:242237)