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Motorsport Engineering Zwei neue Motorsport-Bremssättel von AP

Autor / Redakteur: Annette Laqua / Wolfgang Sievernich

Die neuen AP Racing-Bremssättel für Formel-Fahrzeuge sollen unter Last weniger Verformungen aufweisen.

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AP Racing bietet für Formel-Fahrzeuge neue Bremssättel an.
AP Racing bietet für Formel-Fahrzeuge neue Bremssättel an.
(Foto: AP Racing)

AP Racing selbst ordnet die Serie Pro 5000 R als neue Einstiegsklasse ein, die auf der gleichen Philosophie fußt wie die Produkte der Reihe Pro 5000+. Auch das asymmetrische Designkonzept der Pro 5000+ wurde von den Ingenieuren im britischen Coventry beibehalten.

Entwicklung für den Formelsport

Die beiden Vier-Kolben-Modelle, die vor allem für 13-Zoll-Räder im Formelsport entwickelt wurden, können mit vier verschiedenen, innenbelüfteten Bremsscheiben kombiniert werden, die einen Durchmesser von 280 Millimetern und eine Dicke von 18, 21, 22, oder 25,4 Millimetern aufweisen müssen. Beide Sattel-Varianten sind zweiteilig ausgeführt, radial verschraubt und aus geschmiedetem Aliminium hergestellt. Außerdem hat AP Racing noch zwei weitere Vier-Kolben-Exemplare im Sortiment, auf die allerdings ausschließlich 28 Millimeter dicke Scheiben mit einem Durchmesser von 315 oder 330 Millimetern passen. Neben den insgesamt vier Sätteln mit vier Kolben bieten die Briten auch drei Sechs-Kolben-Sättel, für die Bremsscheiben-Durchmesser von 356, 378 und 390 Millimeter sowie Dicken von 32 und 36 Millimetern ausgewählt werden können.

Die Artikel der Reihe Pro 5000 R basieren auf der Radi-CAL-Technik.

Dabei wird das Design eines Bremssattels über FE-Berechnungsmethoden für eine möglichst gleichmäßige Lastverteilung bestimmt. Auf diese Weise können Bremssättel konstruiert werden, die unter Last deutlich weniger Verformungen aufweisen sollen als ihre Vorgänger.

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