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VW Golf Cabrio-Studien Zwei Träume mit Turbo

| Autor / Redakteur: sp-x / Vera Scheid

Die Wolfsburger haben das Golf Cabrio, den Golf GTI und den Golf R. Warum nicht einmal alles miteinander kombinieren?

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Auf dem GTI-Treffen am Wörthersee ist Träumen erlaubt. Im Fall der nun dort vorgestellten Cabrio-Studien bleibt es allerdings wohl wirklich beim Traum. Sowohl VW Golf GTI Concept als auch VW Golf R Concept sind zunächst reine Fingerübungen der konzerneigenen Tuning-Abteilung.

PS-starke Studien haben Tradition im österreichischen Reifnitz. Nachdem Volkswagen-Tochter Audi in diesem Jahr bereits die genauso brachiale (500 PS) wie unrealistische Studie A1 Quattro Concept vorgestellt hat, zieht VW nun das Tuch von der GTI- und R-Version des Cabriolets.

Anders als die süddeutsche Schwester geht VW dabei nicht ins Extreme, sondern greift auf bewährte Komponenten aus der Serie zurück. Die Karosserie stammt vom Golf Cabrio, wurde aber optisch nachgeschärft, etwa mit größeren Lufteinlässen, schnittigeren Schwellern und 19-Zoll-Felgen. Den Antrieb liefern die beiden bereits erhältlichen geschlossenen Versionen des Kompakten. Im Falle des GTI Cabriolet handelt es sich um den 2,0-Liter-Turbo-Ottomotor mit 155 kW/210 PS, beim R Cabriolet ist es der gleiche Motor in der Ausführung mit 199 kW/270 PS, außerdem hat das Spitzenmodell Allradantrieb an Bord.

Der schnellste offene Golf aller Zeiten

Genaue Informationen zu den Fahrleistungen gibt VW nicht, sie dürften aber auf dem Niveau der jeweiligen Limousinen-Versionen liegen. Der Golf GTI sprintet in 6,9 Sekunden auf Tempo 100, der R braucht lediglich 5,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h beziehungsweise 250 km/h. Das R Cabrio wäre damit der schnellste offene Golf aller Zeiten.

In Serie gehen beide Modelle aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Allerdings wird es den 2.0 TSI mit 155 kW/210 PS trotzdem im Golf Cabrio geben - eben nur nicht in Verbindung mit der GTI-typischen Abstimmung und Ausstattung. Das Cabrio wäre wohl einfach zu schwer und damit zu träge, um dem traditionsreichen Namen gerecht zu werden.

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