Gurte Takata kauft Schroth

Autor / Redakteur: dpa / Bernd Otterbach

Der Gurthersteller Schroth aus dem sauerländischen Arnsberg soll für 32 Millionen Euro vom japanischen Autozulieferer Takata übernommen werden.

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Die Verträge mit dem bisherigen Eigentümer BAE seien unterzeichnet und müssten noch von den Kartellbehörden abgesegnet werden, sagte ein Takata-Sprecher. Mit den Hightech-Produkten von Schroth könne Takata neue Märkte erschließen.

Schroth war durch Hosenträger-Sicherheitsgurte für Autos bekanntgeworden. Mittlerweile rüstet der Zulieferer viele Formel-1-Piloten mit Sicherheitstechnik aus. Außerdem stellt Schroth mit 90 Mitarbeitern im Sauerland und 60 weiteren in Florida Gurte für Flugzeuge und Militärfahrzeuge her.

Schroth werde in die Europa-Tochter von Takata eingegliedert, sagte der Sprecher. Takata-Petri mit Sitz in Aschaffenburg hat in Deutschland drei Entwicklungs- und drei Produktionsstandorte mit 3.500 Mitarbeitern. Dort werden Airbags, Lenkräder und Sicherheitsgurte hergestellt. Takata sieht sich weltweit als die Nummer 2 im Bereich von Autoinsassen-Sicherheitssystemen. Insgesamt arbeiten 34.000 Menschen für den japanischen Familienkonzern.

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