Genfer Salon 2017

Volkswagen stellt Konzept Sedric vor

| Redakteur: Thomas Günnel

VW-Konzernchef Matthias Müller hat am Vorabend des Genfer Salons die Studie Sedric vorgestellt.
VW-Konzernchef Matthias Müller hat am Vorabend des Genfer Salons die Studie Sedric vorgestellt. (Bild: Volkswagen)

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller hat auf dem Genfer Salon die Studie „Sedric“ vorgestellt. Das Konzeptfahrzeug ist für den vollautonomen Fahrbetrieb konzipiert.

„Die Zukunft der Mobilität ist vielfältig, bunt und faszinierend. Mit Sedric schauen wir weit nach vorne: Es zeigt, wie ein neues, integriertes Gesamtsystem Mobilität in der Zukunft funktionieren kann“, sagte Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller bei der Vorstellung des Sedric in Genf. „Sedric“ steht für „self driving car“ und ist eine Studie eines für das autonome Fahren der höchsten Stufe, Level 5, entwickelten Fahrzeugs. Das bedeutet: Es ist kein Mensch mehr als Fahrer notwendig – und entsprechend kein Lenkrad, keine Pedale und kein Cockpit. Das ermöglicht gänzlich neue Innenraumkonzepte.

Das selbstfahrende Automobil kommt auf Knopfdruck herbei und soll so Mobilität für jeden ermöglichen – was Müller beim VW-Konzernabend am 6. März auch gleich demonstrierte. „Wir sind überzeugt, dass voll automatisierte Fahrzeuge das Leben in unseren Städten besser, umweltfreundlicher und sicherer machen wird. Sedric gibt heute einen ersten, konkreten Ausblick darauf. Viele Elemente und Funktionen dieses Concept Cars werden wir in den kommenden Jahren in den Fahrzeugen unserer Marken wiederfinden", sagte Müller am Abend.

Sprachsteuerung und Augmented Reality

Das Concept Car ist dabei das erste des Volkswagen-Konzerns – entstanden ist es im Future Center Europe des Volkswagen-Konzerns in Potsdam in Zusammenarbeit mit der Volkswagen-Konzernforschung in Wolfsburg. „Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der Volkswagen Konzern wird auch in Zukunft keine Autos bauen. Aber unser Concept Car steht für ein neues Selbstverständnis und für eine neue Form der Zusammenarbeit und des Know-how-Transfers im Konzern“, führte Müller aus. Die Ziele bei der Entwicklung von Sedric waren die konsequente Reduktion, simple Bedienung und intuitiver Umgang. Das Bedienelement besteht aus einem Knopf zum Drücken und einem Ring, der mit farbigen Signalen die Ankunftszeit von Sedric signalisiert sowie über Vibrationssignale blinde Menschen zum Fahrzeug führt. Hat das Fahrzeug seinen Nutzer erkannt, öffnet sich die zweiteilige, hohe Tür und macht den Einstieg leicht, selbst mit Gepäck.

Die Kommunikation mit dem selbstfahrenden Auto erfolgt mittels Sprache. Die Windschutzscheibe als großer OLED-Bildschirm mit Augmented Reality dient als Kommunikations- und Entertainmentzentrale. Das Konzeptfahrzeug ist rein elektrisch unterwegs, der Batteriepack ist flach zwischen den Achsen angeordnet. Für beste Atemluft und gutes Raumklima, verspricht Volkswagen, sorgt echtes Grün an Bord: Luftreinigende Pflanzen vor der Heckscheibe unterstützen die Wirkung von üppig dimensionierten Bambuskohle-Luftfiltern.

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