Alcoa Fujikura Alcoa Fujikura eröffnet Testzentrum
Der Spezialist für Bordnetzsysteme und elektronische Baugruppen Alcoa Fujikura hat an seinem Hauptsitz in Frickenhausen bei Stuttgart ein neues Testzentrum errichtet.
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Der Spezialist für Bordnetzsysteme und elektronische Baugruppen für die Automobilindustrie Alcoa Fujikura hat an seinem Hauptsitz in Frickenhausen bei Stuttgart ein neues Testzentrum errichtet. Herzstück ist das 350m² große EMV-Labor, das über eine EMV-Kammer für die Emissionsmessung kompletter Fahrzeuge verfügt.
Zur Ausstattung gehören zudem ein Qualitätslabor mit Klima- und Staubkammer sowie Dauertesteinrichtungen für Elektronikbaugruppen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 2,5 Mio.Euro. Das EMV-Testlabor ermöglicht Untersuchungen an einzelnen elektronischen Baugruppen, kompletten Kabelbäumen sowie am Gesamtfahrzeug. Geprüft wird die Anfälligkeit bzw. Beständigkeit der Baugruppen und Fahrzeuge gegenüber elektromagnetischer Störeinstrahlung, leitungsgebundenen Störungen, elektrostatischen Einflüssen und die Abstrahlung im Pkw selbst.
Dies geschieht nach internationalen Automobilanforderungen, ist aber auch individuell gemäß Kundenspezifikation möglich. Die Störstrahlung lässt sich dabei im Frequenzbereich zwischen 10kHz und 1GHz bis 300V/m variieren.
Die Akkreditierung des EMV-Bereichs befindet sich derzeit in Vorbereitung. Im Qualitätslabor werden Bauelemente und Baugruppen hinsichtlich Umwelt- und Umfeldbeständigkeit unter die Lupe genommen, z.B. an Hand von Temperatur- und Feuchtigkeitsprüfungen, chemischen und mechanischen Stresseinwirkungen, Dimensions- und Oberflächentests sowie Kraftmessungen.
Zusätzlich bietet Alcoa Fujikura Lebensdauer- und Vibrationsprüfungen, jeweils mit und ohne Klimakammer, Prüfungen in der Staubkammer sowie mechanische Schockprüfungen.