Elektromobilität AMG Lithium eröffnet Raffinerie in Sachsen-Anhalt

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

AMG Lithium hat am 18. September 2024 in Bitterfeld-Wolfen Europas erste Lithiumhydroxid-Raffinerie in Betrieb genommen. Damit geht nun das erste von fünf geplanten Modulen an den Start.

Beginn der Lithiumhydroxid-Produktion in Bitterfeld-Wolfen: Stefan Scherer, CEO AMG Lithium, Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Heinz Schimmelbusch, CEO AMG Critical Materials (von links) betätigen den Startknopf.(Bild:  AMG Critical Materials N.V.)
Beginn der Lithiumhydroxid-Produktion in Bitterfeld-Wolfen: Stefan Scherer, CEO AMG Lithium, Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Heinz Schimmelbusch, CEO AMG Critical Materials (von links) betätigen den Startknopf.
(Bild: AMG Critical Materials N.V.)

AMG Lithium, eine Tochter von AMG Critical Materials, die die kompletten Lithiumaktivitäten des Unternehmens bündelt, hat in Bitterfeld-Wolfen mit der Produktion von Lithiumhydroxid in Batteriequalität begonnen. Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und dem Staatsminister und Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, wurde die neue Raffinerie feierlich in Betrieb genommen.

„Lithiumhydroxid ist ein Material von strategisch wichtiger Bedeutung. Wir sind stolz darauf, dass wir die bisher einzige Anlage in Europa hier in Sachsen-Anhalt platzieren konnten“, freute sich Haseloff. Heinz Schimmelbusch, CEO AMG Critical Materials, betonte: „Über 80 Prozent des Lithiums, das in Europa zum Einsatz kommt, stammt aus China. Kein Wunder, denn bis dato gab es in Europa keine Raffinerie. Wir sind stolz darauf, als First Mover hier in Sachsen-Anhalt zu agieren und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.“ Für das erste Modul investierte das Unternehmen 140 Millionen Euro. Die regionale Wirtschaftsförderung schoss 5,5 Millionen Euro dazu.