Alternative Antriebe „Chinas grünes Öl“ in neuen Modellen

Von Henrik Bork 5 min Lesedauer

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In China erproben Unternehmen eine Technologie, die so neu ist, dass sie der Gesetzgeber noch nicht offiziell zu den New Energy Vehicles zählt: Der „Methanol-Wasserstoff-Elektro-Antrieb“ funktioniert wie ein Range-Extender.

Farizon und der Fahrzeughersteller Jinbei arbeiten am Methanol-Wasserstoff-Elektro-Antrieb für schwere Nutzfahrzeuge.(Bild:  Farizon)
Farizon und der Fahrzeughersteller Jinbei arbeiten am Methanol-Wasserstoff-Elektro-Antrieb für schwere Nutzfahrzeuge.
(Bild: Farizon)

Einen alternativen Antrieb neuer Art erproben aktuell Farizon, die Nutzfahrzeug-Sparte des Geely-Konzerns, und der Fahrzeughersteller Jinbei. Vor wenigen Tagen haben die Unternehmen eines der ersten Modelle der chinesischen Fachwelt vorgestellt: die „Farizon Xinghan G Superelektrische Zugmaschine“.

Bisher keine NEV-Alternative für Diesel-Lkw

Um die Funktionsweise zu verstehen, ist ein Blick zurück notwendig. Geely und Farizon bauen schon seit vielen Jahren Fahrzeuge mit Methanol-Antrieb und auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff arbeiten. Außerdem rein elektrische Lkw. Alle dieser drei technologischen Routen gehören in die Kategorie New Electric Vehicles, NEV, – die die Regierung in Peking fördert, um Emissionen zu reduzieren und den Klimawandel zu verlangsamen.