Rohstoffe Audi und TU Freiberg entwickeln Verfahren für nachhaltigen Abbau von Edelmetallen

Von Thomas Günnel

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Edelmetalle umweltverträglich abbauen: Wie das geht, haben die Audi Stiftung Umwelt und die Technische Universität Freiberg erforscht. Entstanden ist ein kombiniertes Abbauverfahren. Es ist zum Patent angemeldet.

Metalle und seltene Erden abzubauen ist häufig teuer und wenig rentabel. Ein kombiniertes Verfahren aus In-situ-Laugung und „Membrane Mining“ soll das ändern.
Metalle und seltene Erden abzubauen ist häufig teuer und wenig rentabel. Ein kombiniertes Verfahren aus In-situ-Laugung und „Membrane Mining“ soll das ändern.
(Bild: Audi)

Indium und Germanium stehen neben weiteren Metallen auf der Liste der kritischen Rohstoffe der Europäischen Union. Sie sind geografisch ungleichmäßig verteilt und kommen teilweise in sehr kleinen Mengen vor. Sie zu gewinnen ist dann oft unrentabel.

Die Audi Stiftung für Umwelt und das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik der TU Bergakademie Freiberg haben deshalb erforscht, wie sich die Rohstoffe alternativ abbauen lassen. Das Ziel: die gesuchten Elemente aus Erzen lösen – ohne die Natur durch Bohrungen und Sprengungen zu zerstören. Also ohne schwere Maschinen, mit wesentlich weniger Energie- und Chemikalieneinsatz.

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