Schiffstransport Chinas Autoexporte durch Huthi-Rebellen bedroht

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Die Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer zwingen die Reedereien Umwege zu fahren. Das verzögert und verteuert den Export chinesischer Autos nach Europa.

Die Exporte der chinesischen Autoindustrie in die Welt haben stark zugenommen. Die Risiken für Frachtschiffe im Roten Meer zwingen die Reedereien nun zu Umwegen.(Bild:  MG)
Die Exporte der chinesischen Autoindustrie in die Welt haben stark zugenommen. Die Risiken für Frachtschiffe im Roten Meer zwingen die Reedereien nun zu Umwegen.
(Bild: MG)

Der globalen Autoindustrie droht wegen der Huthi-Rebellen im Jemen die nächste Lieferkettenkrise. Tesla hat angekündigt, den Großteil seiner Produktion von E-Autos in Grünheide bei Berlin vom 29. Januar bis zum 11. Februar auszusetzen. Volvo Cars, das dem zweitgrößten chinesischen Autohersteller Geely gehört, hat eine Produktionspause in seinem Werk im belgischen Gent angekündigt, weil die Anlieferung von Getrieben stockt.

Die Huthi-Rebellen, die fast den ganzen Jemen kontrollieren, hatten bereits mehrere kommerzielle Frachtschiffe im Roten Meer angegriffen, eigenen Angaben zufolge „aus Solidarität mit Hamas“. Die USA und England hatten darauf mit Militärschlägen reagiert.