Autobatterien versagen wegen Säureschichtung
Leistungseinbußen von mehr als 40 Prozent in nur wenigen Monaten werden durch die sogenannte "Stratifikation" verursacht.
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Als eine der Hauptursachen für schwache Batterien und Fahrzeugpannen hat sich die Säureschichtung, auch Stratifikation genannt, erwiesen. Folgen sind der Verlust der aktiven Ladungsfläche der Batterie und ein Leistungseinbruch der Akkus. Zusätzliche Sekundäreffekte schädigen die Batterien durch überhöhten Verschleiß und verkürzen die Lebensdauer.
"Das Phänomen und die Folgen der Säureschichtung wurden lange Zeit von der Industrie unterschätzt", sagt Dr. Günther Bauer, Entwicklungs-Chef von iQ Power. Die Stratifikation bringe den elektrochemischen Prozess in den Akkus aus dem Gleichgewicht - im oberen Teil überwiegt das Wasser, im unteren die Schwefelsäure.
"Die nachteiligen Effekte treten hierbei besonders rasch und intensiv in solchen Fahrzeugen auf, deren Batterien durch moderne Bordnetze mit ihren vielen elektrischen Verbrauchern stark belastet werden", erklärt Bauer. Bereits nach kurzer Einsatzdauer von nur drei bis sechs Monaten zeigen übliche Autobatterien massive Einbußen von bis zu 40 Prozent und mehr ihrer ursprünglichen Nennleistung (Nennkapazität), die üblicherweise in Ampere-Stunden (Ah) angegeben wird.
So zeige beispielsweise eine fabrikneue 100Ah-Batterie, wie sie heute in Oberklasse-Fahrzeugen verwendet wird, nach nur wenigen Monaten Einsatz in einem entsprechenden Fahrzeug nur noch die Leistung einer deutlich schwächeren 60Ah-Batterie.
So nutzt "iQ Power" in seinen Batterien vom Typ "MagiQ" die Bewegungsenergie des Fahrzeugs, um den Elektrolyt zu durchmischen und die Säureschichtung zu verhindern. Winkel aus Kunststoff in jeder Batteriekammer bilden dabei enge vertikale Strömungskanäle. In ihnen wird die dichtere Säure vom Boden der Batterie nach oben transportiert und tritt dort wieder aus.