Top-100-Suppliers
Der nächste Rückschlag für die Zuliefererindustrie
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Die sinkende Fahrzeugproduktion, ein schwacher Absatz von E-Autos und der Druck auf die OEMs haben die Aufwärtstendenz der Zulieferer gestoppt. Das ist die Kernaussage zum Top-100-Zulieferer-Ranking 2024.
Für die weltweite Automobilindustrie war 2024 ein Krisenjahr. Bei 69 der 100 größten Automobilzulieferer der Welt stand zum Jahresende ein Umsatzrückgang in den Büchern. Insgesamt ging der Umsatz der Top 100 um 4,6 Prozent auf 1,085 Milliarden Euro zurück und beendet damit die Wachstumsphase nach Corona, die zuletzt jährlich neue Bestmarken hervorbrachte.
Maßgeblich verantwortlich für die schlechte Lage bei den Zulieferern ist der ausbleibende Umsatz. So verzeichneten die zehn größten OEMs im Jahr 2024 ebenfalls einen Rückgang. Ihr Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 1,731 Milliarden Euro. Vor allem die fehlende Nachfrage nach E-Autos sorgte damit entlang der Lieferkette für ausbleibende Umsätze. Konnten Batteriehersteller zuletzt noch regelmäßig mit den höchsten Wachstumsraten aufwarten, standen sie in 2024 mit Umsatzrückgängen von 12,7 % (CATL), 28,3 % (LG) und 41,5 % (Samsung SDI) am Ende des Rankings.
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