Robotaxis Wie Peking und Wuhan beim autonomen Fahren konkurrieren

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Peking erlaubt erstmals Robotaxis mit leerem Fahrersitz auf Stadtautobahnen. Wuhan will der Hauptstadt beim autonomen Fahren nicht die Führungsrolle überlassen, und seinerseits den Spielraum für Flottenbetreiber erweitert.

Selbstfahrendes Taxi im Stadtverkehr von Peking. Die chinesische Hauptstadt hat weitere Straßen für fahrerlose Fahrzeuge, sogenannte Robotaxis, freigegeben.(Bild:  Pony.ai)
Selbstfahrendes Taxi im Stadtverkehr von Peking. Die chinesische Hauptstadt hat weitere Straßen für fahrerlose Fahrzeuge, sogenannte Robotaxis, freigegeben.
(Bild: Pony.ai)

Auf den Stadtautobahnen im Raum Peking dürfen ab sofort Robotaxis mit leerem Fahrersitz fahren. Man habe eine solche erweiterte Testlizenz für mehrere viel befahrene Strecken erhalten, gab das Unternehmen Pony.ai am 14. Januar bekannt.

Unter anderem wird es nun bald autonom fahrende Taxis dieses Anbieters auf der Strecke vom Industriegebiet Yizhuang zum neuen Daxing-Flughafen und auf den Ringstraßen in der Nähe des Pekinger Südbahnhofs geben, sagten Unternehmenssprecher. Noch immer wird ein Aufpasser auf dem Beifahrersitz mitfahren müssen, der bei Bedarf eingreifen kann, aber am Steuer selbst wird erstmals niemand mehr sitzen müssen, wenn die auf den Modellen Toyota Sienna und Lexus RX basierenden Autos zu den viel genutzten Transport-Knotenpunkten Pekings unterwegs sind.