Beko Beko Engineering mit schlechten Zahlen
Beko Engineering Tschechien, Tochter der österreichischen Beko AG, muss einen deutlichen Rückgang bei Umsatz- und Ertrag hinnehmen.
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Die tschechische Beko Engineering spol s.r.o. leidet unter den angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die tschechische Automobil- und deren Zulieferindustrie. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging im 1. Halbjahr 2003 der Umsatz um 33,1 Prozent von 585.000 Euro auf 391.000 Euro zurück. Das EGT dreht von 66.000 Euro auf minus 15.000 Euro.
Im Bereich CAD/CAM/CAE hat sich das Provisionsgeschäft nach Unternehmensangaben plangemäß entwickelt. Der Hardware-Umsatz liegt jedoch deutlich unter Plan. Im Bereich Engineering ist die Situation nach wie vor sehr angespannt. Die Anfrageintensität sei mäßig, der Auftragseingang deutlich unter Plan, meldete das Unternehmen am Montag, 18.08.
Die vorhandenen Marktüberkapazitäten im Bereich Automotive hätten zusätzlich den Preisdruck verstärkt, mit der Folge, dass der Umsatz etwa 40 Prozent unter Plan liege. Da die Marktbearbeitung durch Beko Tschechien bisher nur im Automotivebereich erfolgte ist, plant das Unternehmen eine Ausweitung auf andere Gebiete.
Sowohl Umsatz als auch Ergebnis werden unter dem Jahr 2002 liegen. Das Ergebnis soll aber aufgrund eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen positiv sein.