Workshop Innenraum-Emissionen

BMW arbeitet an neuem Emissions-Standard

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BMW schon lange aktiv

Einen letzten Höhepunkt des Workshops markierte Dr. Wolfgang Pohl von BMW China. Er blickte auf die Vorgaben zur Innenraumluftqualität von BMW und die neuen Regularien in China. Laut Pohl startete der Münchner Premiumhersteller schon 1994 mit der Regulierung der Luft-Emissionen in den Fahrzeuginnenräumen. Seit dem habe BMW viele Maßnahmen vollzogen, um die Luftqualität im Auto zu verbessern.

Der OEM misst und überwacht die Emissionen von Materialien und Teilen im gesamten Fahrzeug. Auf dieser Basis und auf Grundlage toxikologischer Daten erstellte BMW laut Pohl ein Konzept um die Grenzen der flüchtig organischen Verbindungen sowie von 70 Einzelsubstanzen für die 40 wichtigsten Interieurteile zu spezifizieren.

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Stetige Weiterentwicklung

BMW nutze demnach verschiedene Methoden wie VDA 278, 275 und 270 für das Testen von Materialien und ISO 12219 für Teil- und Gesamtfahrzeugtests. In den Laboren in Deutschland und China wurden diese Methoden installiert, um alle rechtlichen Regularien global einzuhalten. In Zusammenarbeit mit den Ter-1 und Tier-2-Zulieferern arbeite der OEM laut Pohl stetig daran, die niedrigsten möglichen Innenraum-Emissionen zu haben. Der neue verbindliche Standard in China der aktuell diskutiert wird und auf dem GB/T 27630-2011 und HJ/T 400-2007 basiert, soll ebenfalls erfüllt werden. Zudem arbeite BMW eng mit der chinesischen Regierung zusammen, um einen neuen Fahrzeuginnenraum-Emissionsstandard zu kreieren, der Neufahrzeugkäufern in China eine gefahrlose Luftqualität bietet

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