Landshut BMW baut erste E-Antriebsgehäuse für Neue Klasse

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

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BMW hat im Werk Landshut mit der Produktion von Antriebsgehäusen für die rein elektrische Neue Klasse begonnen. Für die Produktion hat das Werk das verwendete Gießverfahren weiterentwickelt.

BMW hat in Landshut mit der Vorserienproduktion von E-Antriebsgehäusen für die Neue Klasse begonnen.(Bild:  BMW)
BMW hat in Landshut mit der Vorserienproduktion von E-Antriebsgehäusen für die Neue Klasse begonnen.
(Bild: BMW)

Im BMW-Werk Landshut hat die Vorserienproduktion des Zentralgehäuses der elektrischen Antriebsmaschine der Neuen Klasse begonnen. Die Komponenten entsteht in einem neuen Produktionsbereich der Leichtmetallgießerei. Das Zentralgehäuse für die elektrischen Antriebsmaschine beherbergt die Kernkomponenten des E-Motors Rotor, Stator, Getriebe und Inverter. BMW fertigt diese im Werk Steyr.

Rund 200 Millionen Euro hat der Autohersteller hier investiert. Seit 2020 floss laut BMW rund eine Milliarde Euro in den niederbayerischen Werksstandort. Etwa 500 Millionen Euro davon für den Ausbau der Elektromobilität.

Mischproduktion in Landshut für E-Modelle und Verbrenner

In Landshut produziert BMW Komponenten für batterieelektrische Fahrzeuge, und für Modelle mit Verbrennungsmotor. Dazu zählen Zylinderköpfe, Kurbelgehäuse und Gelenkwellen. Für die kommende Gehäuse-Generation hat Landshut sein eigens entwickeltes Gießverfahren weiterentwickelt, das sogenannte „Injector Casting“. Das Verfahren setzt BMW schon in der fünften Generation ein. Generation sechs reduziert die Taktzeit, benötigt weniger Material, die Gießtemperatur ist geringer – in der Folge sinken der Energie- und Ressourcenbedarf.

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Ausblick auf die Neue Klasse

Die Produktion der vollelektrischen Neuen Klasse soll Ende 2025 mit einem X-Modell im ungarischen Werk Debrecen anlaufen. Kurz darauf folgt das Werk München mit der sportlichen Limousine. Die Hochvoltbatterien für die Fahrzeuge der Neuen Klasse entstehen künftig am Standort Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern.
Der Elektroantrieb der sechsten Generation in den Fahrzeugen der Neuen Klasse soll laut BMW gegenüber der Vorgängerversion bis zu 30 Prozent mehr Reichweite ermöglichen und eine um 30 Prozent kürzere Ladezeit. BMW spricht außerdem von einem Effizienzgewinn von 30 Prozent.

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