Batterieproduktion Überwiegend lokale Lieferanten für BMWs neues Batteriewerk

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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BMW hat den Neubau des BMW Montagewerks für Hochvoltbatterien im niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen weitgehend fertiggestellt. Bei Bau und Anlagen setzt der Autobauer auf lokale Partner.

Das neue BMW Montagewerk für Hochvoltbatterien im niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen.  (Bild:  BMW)
Das neue BMW Montagewerk für Hochvoltbatterien im niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen.
(Bild: BMW)

Ein Jahr nach Baubeginn ist der Neubau des BMW-Montagewerks für Hochvoltbatterien in Irlbach-Straßkirchen östlich von Deggendorf weitgehend fertiggestellt, wie BMW mitteilte. Mit der Installation der Produktionsanlagen könne nun begonnen werden. Dabei setzt BMW auf lokale Kompetenz. Alle Bauunternehmen und mehr als drei Viertel der Anlagenbauer kommen aus Deutschland und insbesondere aus Bayern, heißt es in der Mitteilung. In dem niederbayerischen Werk sollen zukünftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation für die Neue Klasse hergestellt werden. 

In den kommenden Monaten werden BMW-Mitarbeiter gemeinsam mit den Partnerfirmen die Produktionsanlagen montieren und einrichten. Bei der Auswahl ihrer Anlagenbauer setzt der Autobauer auf deutsche Spitzentechnik und verfolgt auch im Bereich Produktionstechnik den Local-for-Local-Ansatz, so BMW. Ende dieses Jahres sollen die ersten Hochvoltbatterien für Testzwecke produziert werden. Der Serienanlauf am neuen Standort ist Ende 2026 geplant. 

Neue Arbeitsplätze in Bayern

„Unser neues Werk Irlbach-Straßkirchen ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie erfolgreiche Industrieansiedlungen in Deutschland möglich sind“, sagt Ilka Horstmeier, Vorständin für Personal und Immobilien. Der Bau war in enger Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsregierung, Kommunalpolitikern, den lokalen Behörden und den Menschen vor Ort möglich. „Mit diesem neuen Werk sichern wir in Zeiten schnell wachsender Elektromobilität tausende Arbeitsplätze in Bayern und gestalten gemeinsam die Zukunft individueller Mobilität“, so Horstmeier.

Am neuen Standort sollen 1.600 Arbeitsplätze entstehen. In internen Auswahl und Bewerbungsverfahren rekrutiert BMW derzeit Interessierte für den Betrieb des neuen Werkes. Viele künftige Mitarbeitende hätten Erfahrung in der Batteriefertigung. Im knapp 40 Kilometer entfernten Kompetenzzentrum für E-Mobilität in Dingolfing produzieren sie heute die fünfte Generation Hochvoltbatterien. Auch Mitarbeitende aus anderen Produktionsbereichen bewerben sich intern für den neuen Standort. Dafür hat BMW laut eigenen Angaben zahlreiche Programme zur Um- und Weiterqualifizierung der Mitarbeitenden gestartet.

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