Handelskonflikt BMW und Mercedes klagen gegen Strafzölle

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die sich anbahnenden Zölle auf Elektroautos aus China haben die deutschen Hersteller von Beginn an abgelehnt. Nun wird darüber vor Gericht gestritten. Nach Tesla klagen auch BMW und Mercedes.

Zölle sind in der Wirtschaft ein Reizthema. Nun werden die Zölle auf E-Autos aus China zu einem Justizthema.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Zölle sind in der Wirtschaft ein Reizthema. Nun werden die Zölle auf E-Autos aus China zu einem Justizthema.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Autohersteller wehren sich vor Gericht gegen EU-Sonderzölle auf E-Autos aus China. Neben Tesla und BMW geht nun auch Mercedes-Benz vor dem Gericht der EU gegen die verordneten Zusatz-Zölle auf den Import von Elektrofahrzeugen aus China vor, wie eine Unternehmenssprecherin sagte. Auf die Klage von Tesla angesprochen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission: „Wir sind darauf vorbereitet, unseren Fall vor Gericht zu verteidigen.“

Seit Ende Oktober muss für aus China importierte E-Autos ein sogenannter Ausgleichszoll gezahlt werden. Die Höhe variiert je nach Hersteller. Für Elektrofahrzeuge des Produzenten Geely sind demnach 18,8 Prozent fällig. Für Tesla gilt ein Satz von 7,8 Prozent, bei BMW sind es 20,7 Prozent. Die Zölle kommen zu einem bereits bestehenden Zollsatz von zehn Prozent hinzu. Mercedes arbeitet in China mit Geely zusammen.

BMW sieht die Zölle kritisch, weil sie aus Sicht des Unternehmens unter anderem das Angebot von E-Autos für europäische Kunden einschränken und den Übergang zu einem klimafreundlichen Verkehr erschweren würden. Trotz der Klage hoffe man auf eine politische Einigung.

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