Jahresbilanz BMW kann operative Marge steigern

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mehr Autos als je zuvor hat BMW im Jahr 2023 verkauft und damit auch mehr Geld verdient. Auch bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung meldet der Hersteller einen Rekord.

Auch die Luxusautos – hier der M8 – verkauften sich 2023 besser als im Vorjahr.(Bild:  BMW)
Auch die Luxusautos – hier der M8 – verkauften sich 2023 besser als im Vorjahr.
(Bild: BMW)

Der Münchner Autobauer hat Umsatz und Betriebsergebnis im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Der Gewinn nach Steuern blieb mit gut zwölf Milliarden Euro aber ein Drittel unter dem Rekordgewinn des Vorjahres, der von der Übernahme des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens BBA geprägt war. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Donnerstag in München: „Wir haben starkes Wachstum erzielt.“

BMW hat im vergangenen Jahr mit 2,55 Millionen Autos einen Rekordabsatz erzielt und den Konzernumsatz um neun Prozent auf gut 155 Milliarden Euro gesteigert. Dazu trug auch ein höherer Anteil an Oberklasse- und Luxusautos bei.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um ein Drittel auf 18,5 Milliarden Euro zu. Die operative Marge im Kerngeschäft stieg von 8,6 auf 9,8 Prozent.

Rekord bei Ausgaben für F&E

Die Forschungs- und Entwicklungskosten des Konzerns stiegen um 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro und erreichten damit einen neuen Höchststand. BMW rüstet sich derzeit für eine neue Fahrzeuggeneration mit vollelektrischem Antrieb, die „Neue Klasse“. Die Investitionen stiegen um 8,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.

Gegenwind kam vom Kredit- und Leasinggeschäft: Der Vertragsbestand sank, die Zinskosten stiegen und der Wiederverkaufswert von Leasingrückläufern fiel etwas geringer aus. Unter dem Strich erwirtschaftet der Dax-Konzern einen Überschuss von etwas über zwölf Milliarden Euro (2022: 14 Milliarden Euro). Im Jahr zuvor hatte die Neubewertung der BBA-Anteile in Höhe von 7,7 Milliarden Euro das Finanzergebnis und den Konzerngewinn deutlich erhöht. Ohne diesen einmaligen Effekt liege der Konzernüberschuss 2023 „moderat über dem Vorjahreswert“, betonte BMW.

Beim Umsatz vor Mercedes

Der Stuttgarter Konkurrent Mercedes-Benz hat seine Bilanz bereits vorgelegt: Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 153 Milliarden Euro, das operative Ergebnis sank um vier Prozent auf 19,7 Milliarden Euro, der Gewinn sank um zwei Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet Mercedes-Benz einen Umsatz auf Vorjahreshöhe und ein Ergebnis leicht darunter.

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