Geschäftszahlen Brose erhält Großauftrag für Standort Würzburg
Brose konnte 2017 das Geschäftsvolumen und den Umsatz weiter steigern. Besonders über einen Großauftrag am Standort Würzburg mit einer Laufzeit von zehn Jahren kann sich das Unternehmen zum Jahresende hin freuen.
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Der Automobilzulieferer Brose konnte im Wachstum weiter zulegen. Wie der scheidende Vorsitzende der Geschäftsführung, Jürgen Otto, bei der Versammlung von Gesellschaften und Beiräten vergangene Woche mitteilte, konnten sowohl Umsatz als auch Geschäftsvolumen gesteigert werden. Demnach verschreibe Brose eine Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent auf knapp 6,3 Milliarden Euro. Zudem rechne der Zulieferer bis 2025 mit einem Umsatz von 9,5 Milliarden Euro. Seit der Wirtschaftskrise 2009 hat Brose das achte Jahr in Folge sein Geschäftsvolumen ausweiten können.
Großauftrag am Standort Würzburg
Für den neuen, am Standort Würzburg entwickelten, elektrischen Kältemittelverdichter hat Brose zum Jahresende zudem einen Großauftrag erhalten: Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll der Mechatronikspezialist ab 2021 mehr als zwei Millionen Systeme an einen Premiumhersteller liefern. In das Würzburger Werk investierte der Automobilzulieferer 2017 nach eigenen Angaben fast 40 Millionen Euro. Mit über 1.800 Beschäftigten ist Brose der größte Industriearbeitgeber in der Residenzstadt.
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