Zulieferer Voestalpine liefert Stahl für ungarisches BYD-Werk 

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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BYD hat den österreichischen Stahlhersteller Voestalpine als Hauptlieferanten für sein ungarisches Werk gewählt. Außerdem wird Österreich Pilotmarkt für die bidirektionale Ladetechnik des Autoherstellers.

Voestalpine wird Hauptlieferant für Stahl für das ungarische BYD-Werk.(Bild:  Voestalpine)
Voestalpine wird Hauptlieferant für Stahl für das ungarische BYD-Werk.
(Bild: Voestalpine)

Der Autohersteller BYD hat eine Liefervereinbarung mit dem Stahlhersteller Voestalpine für das neue Fahrzeugwerk in Ungarn getroffen. Voestalpine liefert ab Herbst 2025 Flachstahl für Karosserien und Außenbleche aus Linz. BYD will nach Unternehmensangaben lokale Zulieferer gewinnen, um Autos für Europa in Europa zu produzieren. „BYD hat immer klar zum Ausdruck gebracht, dass wir nach Europa gekommen sind, um hier zu bleiben – und um hier zu produzieren“, kommentiert BYD-Chefin Stella Li. „Wir verfolgen hier eine langfristige Vision mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre von den Verbrauchern als europäischer Hersteller wahrgenommen zu werden.“

BYD nutzt Österreich als EU-Pilotmarkt für bidirektionales Laden

BYD ist nach eigenen Angaben in Österreich mit einem Marktanteil von 15 Prozent die Nummer Eins bei privaten Käufern batterieelektrischer Fahrzeuge. Der Gesamtmarktanteil des Unternehmens liegt demnach bei 2,5 Prozent. BYD hat Österreich außerdem als europäischen Pilotmarkt für seine „Vehicle-2-Home“-Technologie gewählt – auch „aufgrund der hohen Durchdringung mit Solarenergie“. Mehr als die Hälfte aller österreichischen Haushalte nutzt demnach Solarenergie. Die Kundennachfrage sei groß: BYD-Händler berichten, dass die Hälfte der Kunden nach bidirektionaler Ladetechnik fragt.

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