China Market Insider Wie Chery von einer Fabrik in Spanien profitiert

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Dass der chinesische Autohersteller Chery eine Fabrik in Barcelona eröffnen wird, sorgt für gemischte Gefühle. In Spanien sieht man eine Chance, in Italien sorgt man sich wegen der Konkurrenz.

Der Omoda 5 tritt unter anderem gegen den Hyundai Kona an.(Bild:  Chery International)
Der Omoda 5 tritt unter anderem gegen den Hyundai Kona an.
(Bild: Chery International)

Der chinesische Autobauer Chery wird eine Fabrik in Barcelona eröffnen. Er ist damit der zweite Hersteller aus der Volksrepublik, der eine Produktion in Europa ankündigt, nach BYD in Ungarn. Da Chery auf ein Joint-Venture und eine existierende Fabrik setzt, soll der Produktionsstart sogar früher als bei BYD erfolgen. Während sich lokale Regierungen über die Arbeitsplätze freuen, gibt es Sorgen in anderen Ländern, unter anderem in Italien.

Chery Auto, ein staatlicher Autohersteller aus China, hat einen Vertrag über ein neues Gemeinschaftsunternehmen mit dem spanischen EV Motors unterschrieben, berichteten die Unternehmen und die katalanische Regierung am 19. April. Auch Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez war bei der feierlichen Gründungszeremonie anwesend, wie die Wirtschaftsagentur Bloomberg mitteilt.